Nach einer erneuten Fussverletzung im Dezember 2012 – sie war schon früher öfter am Fuss verletzt – liess Bertschinger den Zustand ihrer Füsse abklären. Dabei kam heraus, dass an beiden Füssen Operationen nötig wären, um die Funktionstüchtigkeit, welche für das Kunstturnen nötig wäre, wieder herzustellen. Diese hätten ein halbes Jahr ohne Belastung bedingt. Bis Romina Bertschinger wieder mit Turnen hätte beginnen können, wäre ein gutes Jahr verstrichen. «Eine extrem lange Auszeit, die im Frauen-Kunstturnen praktisch nicht mehr aufzuholen ist. Deshalb habe ich gemeinsam mit meinen Eltern, Trainern und dem Verband entschieden, nach zehn Jahren mit dem Kunstturnen aufzuhören», erklärte die Zürcherin. «Ich danke allen, die mich unterstützt haben. Es war eine sehr schöne, wenn auch leider etwas zu kurze Zeit, in Magglingen», so Bertschinger weiter.
Romina Bertschinger wird bis zum Sommer einen Sprachaufenthalt in der Westschweiz absolvieren. Anschliessend möchte sie mit der Fachmittelschule beginnen, um später einmal als Lehrerin arbeiten zu können.
Der Schweizerische Turnverband wünscht ihr alles Gute auf ihrem zukünftigen Lebensweg.
Alexandra Herzog-Vetsch