Noch fünf Gerätefinals standen am letzten Finaltag vom Sonntag, 1. November 2015, an. Als einziger Schweizer Turner konnte sich Oliver Hegi am Reck präsentieren. Christoph Schärer hatte sich 2001 im belgischen Gent als letzter Schweizer Turner für einen WM-Gerätefinal qualifizieren können, ebenfalls am Reck.
Oliver Hegi greift als siebter Turner in den Wettkampf ein. Leider gelang ihm die heutige Reckübung nicht wunschgemäss. Bereits zu Beginn der Übung verpasst er beim Deff-Salto die Stange und stürzt. Die restlichen Elemente seines Vortrages am Königsgerät gelingen ohne Schwierigkeiten. Dies bedeutet in der Endabrechnung 13,500 Punkte. Damit teilt sich Hegi den siebten Rang mit Fabian Hambüchen, dem Reckweltmeister von 2007. «Ich merkte schon beim Flug, dass ich die Stange nicht erwischen werde. Schade, aber ich bin trotzdem stolz, im WM-Final gestanden zu haben. Eine tolle Erfahrung in dieser Atmosphäre zu turnen», meint der Aargauer.
Felix Stingelin, Spitzensportchef beim Schweizerischen Turnverband zieht kurz und bündig Bilanz: «Diese WM war für uns top, bis auf den kleinen Wermutstropfen mit Giulias Verletzung. Unsere Turnerinnen und Turner haben hervorragende Leistungen abgeliefert.»
Text: Thomas Greutmann
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Kunstturnen: Oliver Hegi turnt im Reckfinal auf Rang 7
Beim abschliessenden Reckfinal an den Weltmeisterschaften im Kunstturnen sicherte sich Oliver Hegi den siebten Rang. Die Medaillenränge waren im starken Teilnehmerfeld für Hegi ausser Reichweite. Ein Sturz beim Deff- Salto verhinderte ein besseres Resultat des Aargauers.