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Kunstturnen: Oliver Hegi gewinnt Pauschen-Gold und drei weitere Medaillen

ahv

Am Hungarian Grand Prix vom 29./30. September 2012 in Szombathely (Un), qualifizierten sich die beiden Schweizer Turner Oliver Hegi (STV Lenzburg) und Christopher Tomcik (Ecole de gymn. artistique Genève) für sieben Gerätefinals. Dort zeigten die Schweizer einen guten Wettkampf ohne Stürze. Für Hegi gab es zusätzlich zu Mehrkampf-Bronze vom Samstag noch Pauschenpferd-Gold, Sprung-Silber und Reck-Bronze. Tomcik wurde Dritter an den Ringen.

In der Qualifikation vom Samstag zeigten Oliver Hegi und Christopher Tomcik einen mehrheitlich stabilen Wettkampf. Einzig am Barren produzierten die beiden Schweizer einige Fehler und mussten Stürze in Kauf nehmen. Dank der Nationenregelung (nur zwei pro Nation im Gerätefinal) kam Tomcik zu einem Startplatz für den Barrenfinal am Sonntag. Dort lief es im besser als in der Quali – Rang 4. Der Genfer qualifizierte sich ausserdem für den Ringe- und den Bodenfinal. In Ersterem holte er die Bronzemedaille.
Hegi steigerte sich im Pferdfinal mit eine sauber geturnten Übung deutlich und gewann mit 14,45 Punkten die Goldmedaille (Quali: 13,50, 6. Platz). Im Sprungfinal sprang Hegi laut Trainier Laurent Tricoire besser als in der Quali (1.), dennoch reichte es dem Aargauer nur noch für den zweiten Platz. Auch im Reckfinal rutschte Hegi, trotz besserer Note als in der Quali, vom zweiten auf den dritten Rang zurück. Dafür steigerte sich der Aargauer im Ringefinal von Platz 6 auf Platz 5.
Trainer und Delegationsleiter Laurent Tricoire zeigte sich zufrieden mit den Leistungen der beiden Schweizer Turner: «Sie haben gut, sehr engagiert und konzentriert geturnt. Der Wettkampf in Ungarn war nicht einfach – er hat sehr lange gedauert, aber eine gute Erfahrung.»

Alexandra Herzog-Vetsch

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