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Kunstturnen: Mehr Bonuspunke gefordert

Esther Meier

Der internationale Verband FIG hat beschlossen, dass die bisherigen, eigentlich nur bis Ende 2004 vorgesehenen Wertungsvorschriften definitiv bis Ende 2005 gültig sind. Einige Änderungen gibt es dennoch.

Bei den Frauen wurde der Ausgangswert von drei Sprüngen um je zwei Zehntel abgewertet. Bei den Männern zählen bei allen Übungen (Ausnahme Sprung) die vier sogenannten speziellen Anforderungen (B-Teile) nur noch 0,1 Punkte (bisher 0,2 Punkte). Dafür wird die Marge für die Bonuspunkte für Schwierigkeiten (D- und E-Teile, Verbindungen) um 0,4 Punkte erhöht. Eine Note setzt neu zusammen aus Schwierigkeit (2,8 Punkte), spezielle Anforderungen (0,6, bisher 1,0) und Bonus (maximal 1,6, bisher 1,2), total also 5,0 Punkte, die vom A-Kampfgericht vergeben werden. Für Ausführung und Technik stehen ebenfalls 5,0 Punkte zur Verfügung. Die Abzüge werden durch das B-Kampfgericht vorgenommen.

Experten sind der Meinung, dass am Pferd, an den Ringen und am Reck in gut besetzten internationalen Wettkämpfen weiterhin viele Übungen mit dem Ausgangswert 10 gezeigt werden. Am Boden und am Barren wird es schwieriger, die Maximalpunktzahl zu erreichen.

Erwin Hänggi, Medienverantwortlicher Kunstturnen STV

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