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Kunstturnen: Giulia Steingruber zeigte in Stuttgart trotz Virus Kämpfergeist und Härte

Chantal Weinmann

Am EnBW DTB-Pokal Weltcup 2013 in Stuttgart (De) erreichte Giulia Steingruber trotz des sogenannten «Reisevirus» den ausgezeichneten vierten Rang. Wie im letzten Jahr dominierte die Amerikanerin Elisabeth Price von Anfang an den Wettkampf. An diesem Weltcup können jeweils nur acht Turnerinnen starten.

Nach rund einer Woche Trainingsrückstand infolge eines Reisevirus, der die junge Gossauerin zur Bettruhe zwang und sie kaum Nahrung zu sich nehmen konnte, zeigte Giulia Steingruber (TV Fürstenland/TV Gossau) in der Porsche-Arena Höchstleistungen.

Als Europameisterin am Sprung turnte Steingruber an diesem Gerät wie gewohnt einen top Überschlag-Strecksalto mit 1,5 Schrauben (Tschussowitina). Obwohl sie in der Luft etwas unsauber turnte, kam sie gut zum Stand. Am Stufenbarren zeigte sie unter den gegebenen Umständen ein paar Unsicherheiten, kämpfte sich aber durch und klassierte sich nachdem zweiten Gerät auf dem hervorragenden zweiten Rang. Mit dem Durchschlagsprung gelang ihr auch der Auftakt zum dritten Gerät (Schwebebalken). Nach ein paar Wacklern beendet Steingruber mit der Auerbachschraube ihre Übung – wird in diesem Durchgang dann aber von der Rumänin Larisa Iordache überholt, welche sie auf den dritten Platz verdrängt. Mit dem Doppelstrecksalto und einem Doppelsalto gehockt zeigte sich Steingruber am Boden weiter überzeugend und kämpferisch, musste jedoch in der Abgangsbahn beim Doppelbücksalto einen Schritt nach hinten in Kauf nehmen.

Aufgrund ihrer Krankheit konnte Steingruber in Stuttgart nicht wie geplant alle Schwierigkeiten turnen. Anfangs den Start noch infrage gestellt hat Giulia Steingruber mit viel Kämpfergeist und Härte den Mehrkampf durchgeturnt und trotz allem ein ausgezeichnetes Resultat erreicht!

Text: Chantal Weinmann

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