Giulia Steingruber gelang insbesondere bei ihrer Spezialdisziplin ein tolles Ergebnis: Der Überschlag-Strecksalto mit 1,5 Schrauben gelang praktisch fehlerfrei. Mit der Sprung-Höchstnote von 14,970 Punkten setzte sie sich vorübergehend an die Tabellenspitze. Nach mässigen Leistungen am Stufenbarren und Balken, hier gar mit einem Sturz, schloss Giulia Steingruber den Wettkampf mit einer tollen Bodenübung ab. Mit 13,833 Punkten arbeitete sie sich schliesslich auf Rang 5 vor. Die 17-Jährige war zufrieden: «Ein toller Wettkampf vor einem grossartigen Publikum. Klar, dass zum Saisonende nicht mehr alles gelingt.» Trotzdem habe sie zeigen können, dass sie den Anschluss zur Weltspitze geschafft habe. Gewonnen wurde der Wettkampf von der Chinesin Juang Qiushuang vor Kim Bui (Deutschland) und Julia Inshina (Russland).
Pablo Brägger (STV Oberbüren), Pascal Bucher (STV Wehntal), Claudio Capelli (BTV Bern) und Oliver Hegi (STV Lenzburg) zeigten in der Porsche-Arena einen guten Wettkampf. Zwar mussten bei höherem Risiko einige wenige Stürze in Kauf genommen werden. Insbesondere Claudio Capelli glückte jedoch ein guter Wettkampf. Der Swiss-Cup-Sieger konnte einzig beim Sprung den Roche nicht ganz stehen. Er beeindruckte jedoch mit einem sehr starken Auftritt am Barren. Entsprechend wussten das Team das Urteil der Deutschen Fachjournalisten zu würdigen: «Es war echt überraschend zu sehen, wie sich die Schweizer hier in Stuttgart präsentierten.»
Bernhard Rentsch
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