Seit längerem gab es immer wieder Spannungen und Diskussionen zwischen einem Teil der STV-Nationalkader-Turnerinnen und dem Cheftrainer. Die sportlichen Erfolge liessen die beiden Seiten aber jeweils wieder zusammenrücken. Ein Eklat über die Ostertage machte einen Entscheid über die Zukunft des Frauenkunstturnens in der Schweiz nötig. An den bevorstehenden Europameisterschaften in Amsterdam wird keine Schweizer Kunstturnerin an den Start gehen. Dies insbesondere auch, weil die physischen Voraussetzungen im internationalen Vergleich momentan nicht gegeben sind. Dagegen wird eine potenzielle Olympia-Qualifikation von einzelnen Turnerinnen durch eine gezielte Vorbereitung auf die WM angestrebt. Dies unter der Leitung des bisherigen Trainerteams um den technisch gut qualifizierten Eric Demay. Diesem wurden seinerseits Auflagen betreffend der pädagogischen Führung des Nationalkaders und der Kommunikation gemacht. Der schwierig zu fällende Entscheid des STV garantiert unter den gegebenen Umständen insbesondere für den aufstrebenden Nachwuchs Kontinuität und sichert die Zukunft des Schweizer Nationalkaders.
Bernhard Rentsch, Medienchef STV
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