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Kunstturnen: Fabien Martin wird 2017 neuer Cheftrainer Kunstturnen Frauen

Thomas Greutmann

Fabien Martin tritt ab 2017 die Nachfolge von Zoltan Jordanov als Cheftrainer Kunstturnen Frauen an. Der 40-jährige Franzose ist seit 2005 als Verbandstrainer beim Schweizerischen Turnverband tätig.

Der Cheftrainer des Nationalkaders im Frauenkunstturnen, Zoltan Jordanov, sowie seine als Verbandstrainerin angestellte Ehefrau Sznezsana Jordanov werden 2017 rsp. 2016 das Pensionsalter erreichen. Im Sinne einer rechtzeitigen Nachfolgeregelung hat sich der Schweizerische Turnverband entschieden, die 2016 auslaufenden Verträge von Zoltan und Sznezsana Jordanov nicht zu verlängern und Fabien Martin per 1. Januar 2017 als neuen Cheftrainer zu verpflichten.
 
Historische Erfolge unter Jordanov
«Der STV dankt Zoltan und Sznezsana Jordanov herzlich für ihre hervorragende Arbeit und ihr grosses Engagement in den vergangenen neun Jahren. Ihre Verpflichtung 2007 war ein Glücksfall. Unter ihnen blühte das Frauenkunstturnen auf und wir durften historische Erfolge miterleben», sagt Felix Stingelin, Chef Spitzensport des Schweizerischen Turnverbandes. 2009 gelang Ariella Kaeslin der erste Medaillengewinn einer Schweizer Kunstturnerin an Europa- und Weltmeisterschaften überhaupt. Insgesamt errangen Ariella Kaeslin und Giulia Steingruber unter der Führung der beiden Trainer elf EM- und WM-Medaillen, davon viermal EM-Gold. «Wir wünschen Zoltan und Sznezsana Jordanov, dass sie ihre Amtszeit in der Schweiz mit tollen Leistungen und Erfolgen an der Heim-EM in Bern und an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (Bra) abschliessen und krönen können», so Stingelin weiter. 
 
Kontinuität und Zukunft
Fabien Martin ist seit 2005 als Assistenztrainer im Verbandszentrum in Magglingen angestellt. Er ist zudem innerhalb des Trainerteams Verantwortlicher für das Gerät Stufenbarren. «Martin hat in den letzten elf Jahren eng mit den Turnerinnen des Nationalkaders zusammengearbeitet. Er hat mit seinem Engagement und seinen Fachkenntnissen aktiv zu den grossen Fortschritten des Schweizer Frauenkunstturnens beigetragen. Wir sind überzeugt, mit Fabien Martin einen sehr fähigen und geeigneten Nachfolger für Zoltan Jordanov gefunden zu haben», meint Felix Stingelin.  
 
Mit der Nomination von Fabien Martin ist einerseits sichergestellt, dass die erfolgreiche Arbeit des jetzigen Trainerteams nahtlos weitergeführt werden kann. Andererseits kann die sportliche Planung für die kommenden olympischen Zyklen von 2017-2024 rechtzeitig angegangen werden.

Thomas Greutmann

 

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