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Kunstturnen : Die Schweizerinnen Dritte hinter Rumänien und Deutschland

Murielle Fleury

Im Hinblick auf die Weltmeisterschaften, die vom 7. bis 16. Oktober 2011 in Tokio (Jap) stattfinden werden, trafen sich die Mannschaften aus Deutschland, Rumänien und der Schweiz in Erzingen (De) zu einer letzten internationalen Standortbestimmung.

Erwartungsgemäss siegten die Rumäninnen mit einem Vorsprung von 5.15 Punkten auf das Team Deutschland und mit fast 23 Punkten auf die  Schweizerinnen. Die Rumäninnen machten auch gleich das Einzelklassement unter sich aus: Mit Ana Porgras, Amelia Racea und Diana Bulimar. Zurück im rumänischen Dress ist die dreifache Olympiasiegerin 2004, Catalina Ponor, die ihr zweites Comeback gibt und an drei Geräten bereits wieder ihr grosses Können zeigte.  Die deutschen Mädchen überzeugten vor allem am Sprung und am Barren, wo sie Rumänien schlugen. Hervorzuheben ist die Barrenübung von Elisabeth Seitz mit einer Weltneuheit (Shaposhnikova mit ganzer Drehung), die nach ihr benannt werden wird, falls ihr das Element in Tokio gelingt.
 
Die Schweizerinnen starteten sehr sicher am Sprung, bekundeten aber danach zu viele Fehler am Barren, Balken und Boden um vorne mitmischen zu können. Nationaltrainer Zoltan Jordanov diente dieser Wettkampf vor allem zur Vorbereitung für die Weltmeisterschaften. Er war mit den gezeigten Leistungen dennoch nicht ganz zufrieden. “Generell gab es in der Mannschaft zu viele ungewohnte Stürze, damit hatte ich nicht gerechnet“. Aufgrund der gezeigten Leistungen wird Jordanov in den nächsten Tagen über die letzten Plätze im WM-Team entscheiden.
 
Beste Schweizerin war die frisch gekrönte Schweizermeisterin Giulia Steingruber. Den schwierigen „Tschussowitina" am Sprung zeigte sie noch nicht, um ihren Fuss zu schonen. Zoltan Jordanov äusserte sich positiv über Giulia Steingruber und auch über Neuling Sarina Gerber. “Giulia ist auf gutem Weg, sie muss noch am Sprung hart trainieren, aber ihre Form steigt. "
 
Murielle Fleury
 
Erzingen (De) Länderkampf Kunstturnen Frauen. 1. Rumänien, 229.25.  2. Deutschland, 224.10. 3. Schweiz, 206.45
 
Einzel: 1. Ana Porgras (Rom) 58,10. 2.  Amelia Racea (Rom), 56.95 3. Diana Bulimar (Rom) 56.35
Ferner die Schweizerinnen: 8. Giulia Steingruber 54.05.  12. Linda Stämpfli und Jessica Diacci, 50.25. 14.Nadia Baeriswyl 48.00  19. Yasmin Zimmermann 26.30 (2 Geräte) 20. Sarina Gerber 25.40 (2 Geräte) 21. Emily Berti 23.15 (2 <link _blank>Geräte). 

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