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Kunstturnen: Die Schweizer WM-Delegation ist bestimmt

cw/ahv

Vom 30. September bis 6. Oktober 2013 finden im belgischen Antwerpen die Weltmeisterschaften im Kunstturnen statt. Die Schweizer Delegation der Kunstturnerinnen und Kunstturnern ist nach den Schweizer Meisterschaften des vergangenen Wochenendes bestimmt.

Wie bei den Europameisterschaften im April finden die Weltmeisterschaften im Kunstturnen der Frauen und Männer zeitgleich und am selben Ort statt.

Cheftrainer Zoltan Jordanov und Spitzensportchef Felix Stingelin haben folgende drei Turnerinnen selektioniert:

  • Giulia Steingruber (19), Gossau SG, TZ Fürstenland/TV Gossau
  • Ilaria Käslin (16), Sagno TI, SFG Chiasso
  • Nadia Mülhauser (17), Düdingen FR, Kutu Wünnewil

Der Schweizerische Turnverband hat sich bei den Frauen eine Klassierung unter den ersten 15 Athletinnen zum Ziel gesetzt und in den Gerätefinals ein Diplom (Rang unter den ersten Acht).

Bei den Turnern haben Cheftrainer Bernhard Fluck und Felix Stingelin sich für die folgenden fünf Athleten entschieden:

  • Pablo Brägger (21), Oberbüren SG, STV Oberbüren
  • Oliver Hegi (20), Schafisheim AG, STV Lenzburg
  • Claudio Capelli (27), Lätti BE, BTV Bern
  • Michael Meier (21), Obfelden ZH, STV Merenschwand
  • Christian Baumann (18), Leutwil AG, STV Lenzburg

Hier wurde Anfang Jahr seitens Verband im Mehrkampf eine Klassierung unter den besten 20 Athleten sowie zwei Rangierungen unter den besten Zwölf (Nationen bereinigt) an Einzelgeräten definiert. Nachdem Ausscheiden von Barrenspezialist Lucas Fischer (STV Lenzburg) ist die Erreichung der Zielstellung an den Einzelgeräten allerdings in Frage gestellt.

Der Wettkampfmodus an den Einzel-Weltmeisterschaften schreibt vor, dass im Qualifikations-Wettkampf (WK I) pro Gerät maximal drei Turner, beziehungsweise Turnerinnen pro Nation eingesetzt werden können. Während bei den Frauen alle drei Turnerinnen einen Mehrkampf absolvieren werden, treten bei den Männern nur Brägger und Hegi im Mehrkampf an. Die verbleibenden Startplätze an den Geräten werden unter den drei verbleibenden Turnern aufgeteilt. Die definitiven Einsätze werden erst vor Ort nach dem Podiumstraining bestimmt.

Lucas Fischer, der vor rund vier Wochen einen epileptischen Anfall erlitt, muss nach einer Selbsteinschätzung auf einen WM-Startplatz verzichten.

Chantal Weinmann

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