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Kunstturnen: Christoph Schärer Vierter am Reck an der Universiade

Esther Meier

Christoph Schärer hat bei der Universiade in Izmir (Türkei), den Studenten-Weltspielen, einen Tag nach seinem 25. Geburtstag seine Weltklasse am Reck erneut bestätigt: Als Vierter verpasste er eine Medaille nur knapp.

Die Wettkämpfe im Kunstturnen weisen bei der Universiade vor allem bei den Männern seit jeher eine qualitativ gute Besetzung auf. Auch bei den Frauen waren diesmal mehrere Spitzenturnerinnen dabei.

Gesamthaft schnitt die Schweizer Kunstturnerequipe auf den neunten Platz befriedigend ab. In der Mannschaftswertung, die Japan vor Südkorea und China gewann, klassierten sich lediglich Teams vor der Schweiz, die auch an einer WM stärker eingeschätzt werden. Christoph Schärer qualifizierte sich für den Mehrkampffinal (22. mit 51,148) und wurde im Final 18. (50,474). Mark Ramseier rückte als Ersatz ebenfalls in den Final vor und wurde 21. (49,487).

Christoph Schärer hatte sich – wie schon 2001 – für den Final am Reck qualifiziert. Philippe Sager wurde 15 Minuten vor Beginn des Finals als zweiter Ersatz – nach dem Verzicht der Chinesen – ebenfalls für den Final aufgeboten, stürzte jedoch zweimal vom Gerät und wurde Achter. Der Ausgangswert von Christoph Schärers Übung wurde zuerst nur mit 9,9 (anstatt 10) angegeben. Doch auch nach der Aufwertung konnte er den vor ihm klassierten Russen Sergei Chorochodein nicht überholen.

Gesamthaft dominierten bei den Kunstturnern die Asiaten. Die Japaner stellten mit Hiroyuki Tomita (25) den herausragenden Einzelathleten, der sowohl die Qualifikation als auch den Mehrkampffinal gewann. Bei den Frauen gewann die Chinesin Ye Fan vor der Holländerin Suzanne Hermes und der Engländerin Elizabeth Tweddle.

Erwin Hänggi, Medienverantwortlicher Kunstturnen STV

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