Im Rahmen eines Dreiländerkampfes Deutschland – Rumänien – Frankreich präsentierte die Luzernerin ihre neuen, erschwerten Übungen und erreichte mit einem Total von 56,35 Punkten den zehnten Rang. Den Sprung mit dem hohen Ausgangswert 6,30 musste sie mit der Hand abstützen, trotzdem erreichte sie die fünfhöchste Wertung unter 19 Turnerinnen (14,20). Die Stufenbarrenübung gelang gut (14,55), am Balken hatte sie nach dem Seitsalto einen Sturz (14,25), am Boden beging sie mehrere Fehler (nur 13,35).
Nationaltrainer Zoltan Jordanov zeigte sich zufrieden mit der Leistung. In den letzten vier Wochen vor dem Qualifikationswettkampf am 10. August in Peking erfolgt der Feinschliff, die Detailarbeit.
Die ohne ihre drei Spitzenturnerinnen angetretenen Rumäninnen gewannen den Wettkampf vor Deutschland und Frankreich, den Einzelsieg mussten sie der Französin Marine Petit überlassen, die bei harter Taxation 58,60 erreichte.
Erwin Hänggi