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KTV Widnau allein auf weiter Flur?

Esther Meier

wr. Die faustballlosen Wochen sind vorbei: Am Donnerstag beginnt die Schweizer Hallenmeisterschaft mit dem vorgezogenen Nationalliga-A-Spiel zwischen Titelverteidiger KTV Widnau und Aufsteiger STV Affoltern am Albis

Titelverteidiger Widnau, in diesem Jahr im Feld sowohl Schweizer Meister wie Cupsieger, tritt als haushoher Favorit an. Zum zweiten Mal nach der Abstockung tragen die sechs Teams Einzelspiele aus. Nach einem einfachen Qualifikationsdurchgang, der am 6. Februar abgeschlossen wird, kommt es am 19./20. Februar in Widnau zum Finalwochenende.

Für die weiteren Halbfinalplätze scheinen Rickenbach-Wilen und Oberentfelden praktisch gesetzt. Dahinter ist ein ausgeglichener Kampf um die weiteren Plätze zu erwarten. Rekordmeister Full-Reuenthal hat sich entgegen erster Absichten nicht zurückgezogen und sieht sich von den Aufsteigern Affoltern am Albis und Schlieren herausgefordert. Die beiden Vorrundenletzten ermitteln in einem Entscheidungsspiel den Absteiger.

Nationalliga-A-Teams im Überblick

KTV Widnau (Titelverteidiger): Die Rheintaler sind das zu schlagende Team. Trainer Joachim Bork hat die Mannschaft innert einem Jahr so gefestigt, dass alles andere als eine souveräne Titelverteidigung eine glatte Enttäuschung wäre. Das Kader hat gegenüber der Feldsaison keine Änderung erfahren.

STV Rickenbach-Wilen (Saison 03/04: 2. Platz): Die Thurgauer dürften auch in der Hallensaison der stärkste Herausforderer Widnaus sein. Allerdings weilt Urs Lenzlinger immer noch auf Weltreise.

STV Oberentfelden (4.): Das Team von Reto Egolf, der in diesem Winter nur noch bei Notfällen mitspielen will, hat nach dem Rückzug von Binningen/Amicitia Basel gute Chancen, auf den ersten Medaillengewinn in der Nationalliga A. Viel hängt von der Durchschlagskraft der neuen Angreifer Nicolas Schwander und Benjamin Kuhn (Ex-Full) ab.

STV Full-Reuenthal (5.): Überraschend formierte der Schweizer Rekordmeister zusammen mit dem STV Wettingen doch wieder ein NLA-Team. Von Full sind allerdings nur noch Michael Huggenberger und Igor De Gobbi übrig geblieben. Ob die Mischung für den Ligaerhalt reich, wird sich weisen.

STV Schlieren (1. NLB): Die Limmattaler stellen eine gute Mischung aus Spielern im mittleren Alter und Routiniers. Der B-Meistertitel sollte Elan für den Kampf um den Ligaerhalt verleihen.

STV Affoltern am Albis (2. NLB): Die Säuliämter profitierten vom Rückzug der FG Binningen/Amicitia Basel. Auf dem Papier präsentiert sich ein routiniertes Kader, ergänzt mit vielversprechenden jungen Talenten. Der Vorstoss in den Halbfinal wäre keineswegs als Sensation zu werten.

Nationalliga-B-Start in Jona

Ebenfalls am nächsten Wochenende beginnt die Nationalliga-B-Meisterschaft. Zum Auftakt treffen am Samstag Neuendorf, Schlossrued, Jona und Ettenhausen aufeinander.

Weitere Informationen unter www.faustball.ch

Wolfgang Rytz, Medienchef Fako Schweiz

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