News

Korbball: STV-Cup Halle – ganz viel Korbball-Feinkost

Peter Friedli, GYMlive

Mosseedorf war am Samstag, 5. März 2016 Treffpunkt der STV-Korbballspieler/-innen, die sich im laufenden Hallen-Cup 2015/16 noch Titelhoffnungen machen durften. Nach acht Partien war der Fall klar: Die Cup-Siege gehen in die Kantone Luzern und Bern, Neuenkirch (Turner) und Täuffelen I (Turnerinnen) setzten sich in den Finalspielen durch.

Erschwil, Wettingen, Madiswil-Aarwangen I, Täuffelen I (Turnerinnen), Madiswil I, Pieterlen I, Neuenkirch und Altnau-Kreuzlingen I (Turner), hielten sich im Korbball-Hallencup, Start Oktober 2015, bis am ersten März-Samstag 2016 schadlos. Nach X Cup-Partien reisten diese Riegen als Titel-Aspirantinnen und -Aspiranten ins Bernbiet.

Nach den Halbfinal-Partien standen die STV-Korbball-Cupfinal-Paarungen 2015/16 fest: Madiswil I gegen Neuenkirch (Turner) und Wettingen gegen Täuffelen I (Turnerinnen). Täuffelen I bot sich in Moosseedorf die Chance, den 2014/15-Titel zu verteidigen.

Das letzte Mal vor 21 Jahren
Das Frauen-Finalduell Wettingen gegen Täuffelen I gab es in der STV-Korbball-Hallencup-Geschichte (Start 1983/84) bisher ein Mal. Täuffelen siegte 1994/95 – gute Vorzeichen für die Seeländerinnen. In Moosseedorf kam es so zum zweiten Finaltreffen der NL-A-Frauschaften. «Jetzt haben wir es bis in den Final geschafft, jetzt wollen wir gewinnen», so Nadja Wiederkehr, die Kapitänin von Wettingen vor dem Spiel. Das gleiche haben sich auch die ETF-2013-Siegerinnen und Cup-Titelverteidigerinnen aus Täuffelen vorgenommen.

Sie haben es sich nicht nur vorgenommen, sie setzten ihr Vorhaben auch um. Täuffelen I ging mit 1:0 in Führung, lag in der Pause mit 9:6 Körben vorne, verwaltete den Vorsprung geschickt und zog mit einem Schlussspurt auf 20:12 davon. «Wir wollten von Anfang an parat sein und gut verteidigen. Wir wussten, wenn dies gelingt, gewinnen wir und so kam es dann heraus», zog Katja Bader, Tauffelens Spielführerin, eine erste Bilanz kurz nach dem Final-Spiel. Die Aargauerinnen aus Wettingen besassen keine Möglichkeiten, um die Seeländerinnen zu gefährden.

Final-Premiere
Die Schiri-Paarung Markus Fehlmann (TV Meltingen)/Daniel Hug (STV Neukirch-Egnach) pfiff in Moosseedorf eine Männer-Finalpartie an, die es in dieser Form beim STV-Korbball-Cup bisher noch nie gegeben hat: Madiswil gegen Neuenkirch oder Bern gegen Luzern, ebenfalls zwei NL-A-Mannschaften. Madiswil weist in seinem Palmarès drei Cup-Siege aus (1997/98, 1999/2000, 2002/03), Neuenkirch erst einen, dafür den allerersten in der Turner-Cup-Geschichte 1992/93.

Nach dem Anpfiff gab es kein gegenseitiges Abtasten. Es ging los wie die Feuerwehr. Nach 38 Sekunden eröffnete Madiswil mit dem 1:0 den Korbreigen. Es entwickelte sich für Spieler und die zahlreichen Zuschauenden ein Korbball-Cupfinal auf absoluter Augenhöhe. Pausenstand: 10:8 für Neuenkirch, alles war offen. Erfolgreiche Distanzwürfe, schnelle Passstafetten, Finten, die Finalmannschaften boten alles was Korbball interessant macht. Neuenkirch konnte einen Vierkörbe-Vorsprung (14:10) nicht verwalten. Sekunden vor Spielschluss gelingt Madiswil der 15:15-Ausgleich: Verlängerung.

Die Nachspielzeit verlief auf gleich hohem Niveau, mit minimalsten Neuenkirch-Vorteilen. Madiswil musste dauernd einem Korb nachrennen und diverse Fehlwürfe verkraften. Nach den zweimal fünf Minuten Nachspielzeit stand das Schlussresultat fest: 18:17 für Neuenkirch. «Wir sind eine gute Truppe, die harmoniert. An einem Tag wo es uns läuft, können wir alle Gegner schlagen. Heute war so einer und wir glaubten immer an den Sieg», bilanziert KR-Neuenkirch-Kapitän Filipe Dos Santos das Finalspiel.

Text: Peter Friedli

Gut zu wissen: Sonntag, 6. März 2016: SM Korbball Halle, Seniorinnen/Senioren in Mosseedorf, Spielbeginn: 8 Uhr. – Samstag, 19. März 2016: Korbball Halle, U20-Aufstieg, Damen/Herren in Neuenegg. – Spielbeginn: 8 Uhr.

Mehr Korbball auch im GYMlive 2/2016.

 

Sponsoren

Sponsoren

Platin Partner

Gold Partner

Silver Partner

Bronze Partner