Bevor an diesem Samstag, 3. September 2016 im Stadion Au in Brugg die Schlussrunde angepfiffen wurde, war noch ziemlich alles offen. Die Teams an der Tabellenspitze lagen so nahe beieinander, dass jeder Punkt zählte.
Während für Pieterlen nach dem ersten Spiel gegen Neukirch-Roggwil TG als Meister und somit Titelverteidiger feststand, konnte den Damen von Erschwil-Grindel nach ihrem Sieg in der zweiten Partie gegen Deitingen den Titel niemand mehr nehmen. Die Schweizer Serien-Meisterinnen von Täuffelen mussten sich am Ende mit Rang 2 begnügen. Die Bernerinnen totalisierten zwar gleich viele Punkte, doch in diesem Fall zählen die Direktbegegnungen während der Meisterschaft. «Als wir merkten, dass Täuffelen zu schlagen ist, wussten wir, jetzt ist alles möglich», so Kapitänin von Erschwil-Grindel Rebecca Lutz. Zu sagen ist, dass die Solothurner Korbballgemeinschaft die erste Saison zusammen spielte.
Organisator steigt auf
Die Gewinner/-innen und Zweitplatzierten aus der Nationalliga B dürfen in der nächsten Saison in der NL A spielen. Zu den Aufsteigern gehören auch die Damen vom STV Bözberg, dem Organisator der diesjährigen Schlussrunde.
«Die Schweizer Meisterschaften 2016 verliefen von Anfang an äusserst spannend, da vor allem in der Nationalliga A die Mannschaften sehr ausgeglichen waren. Darum standen auch erst nach dem Finaltag die Medaillengewinner/-innen fest», zieht Margrit Buri, STV-Fachbereichsleiterin Korbball Bilanz.
Text: Alexandra Herzog