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J+S-Konferenz 2011: Warum Coaching?

Alexandra Vetsch

Am Freitag, 28. Januar 2011 trafen sich die J+S-Verbands-Coaches in Aarau zur jährlichen J+S-Konferenz, um Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für ihre Aufgaben zu erhalten.

Marlene Hunziker (Athletenbetreuerin Schweizerischer Handball-Verband) zeigte in ihrem Input-Referat zum Thema «Coaching» auf, warum es durchaus Sinn macht, Athletenbetreuer einzusetzen. Ausbildung, Arbeit und Sport unter einen Hut zu bringen, ist vor allem für junge Sportler/-innen nicht einfach. Um sie dabei zu unterstützen, stellt der Athletenbetreuer einen Wochenplan auf, kommuniziert mit der Schule bzw. dem Arbeitgeber sowie dem Trainer und versucht frühzeitig Fördermassnahmen einzuleiten, aber auch Überforderung zu vermeiden. «Der Weg zum Erfolg führt über das Leistungsvermögen und den Willen des Athleten wie auch über die Umfeld-Organisation», meinte Hunziker abschliessend.

Martin Gygax (Bild, Fachleiter J+S-Coaches beim BASPO) knüpfte in der J+S-Coach-Weiterbildung ans Referat von Marlene Hunziker an, münzte die Thematik jedoch auf das Turnen, also eher den Breitensportbereich, um. Auch der J+S-Coach ist die Verbindungsperson zwischen Trainingsleitung, sozialem Umfeld und Ausbildung. Ausserdem steht er im Zentrum der vier Handlungsfelder – Leiterteam pflegen, Alltag bewältigen, Zukunft sichern, J+S mittragen. «Je nach Situation, muss der J+S-Coach in ein Handlungsfeld vermehrt investieren», so Gygax.

Text: Alexandra Vetsch

 

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