Die 54 Sie+Er-Turnenden, 27 Turnpaare (zwei Duos mehr als 2014), machten in Sion beste Werbung für diese partnerbezogene, anmutige Disziplin im Geräteturnen. Das Fachpublikum aus Getu-Kreisen sowie die weiteren Gäste in der Halle «Ecole Professionnelle Technique des Métiers de Sion» zeigten ihre Begeisterung durch rhythmisches Klatschen zur Musik, die die Bodenübungen der Sie+Er-Paare unterstützten. Die Vorrunden-Totals lagen zwischen 28,30 (Marisa Gnos/Oliver Müller, TV Hünenberg) und den 23,95 Punkten vom Turnpaar Martina Nodari/Omar Camponovo (beide Jg. 2005). Neun Paare schafften den Finaleinzug.
9,75 Zähler auf der Bodenbahn
Das Duo Gnos/Müller konnte in der Endausmarchung die starke Quali-Leistung wiederholen und sich sogar noch um vier Zehntel steigern. Steigern konnten sich aber auch die beiden Silberpaare Nicole Mattli/Dominik Dobmann (TV Grüningen, Meister 2014) und Steffi Fröhlich/Thomas Meier (Turnfabrick Frauenfeld/STV Affeltrangen, 2015/10.). Um Gnos/Müller zu gefährten reichte es im Wallis aber nicht. Auf der Bodenbahn holten die TV-Hünenberg-Turnenden und neuen Schweizer Meister mit 9,75 Punkten die Tageshöchstnote.
«Wir haben vom Podest geträumt, jetzt sind wir überglücklich. Klar, der Boden lief heute genial, es war auch extrem motivieren vor unseren eigenen ‹Fäns› zu turnen, die die Reise ins Wallis gemacht haben. Wir geniessen den Moment. Wie es jetzt weiter geht ist noch nicht klar», meinten Marisa Gnos/Oliver Müller zu den Medien. Vor einem Jahr in Oberbüren belegten die Beiden den vierten Rang, diesmal hat es geklappt.
Text: Peter Friedli
Weitere SM-Infos: www.csagres2016.ch und im GYMlive 6/2016.