Der Franzose war seit September 2004 für den Schweizerischen Turnverband (STV) tätig. In dieser Zeit hat François de Saint-Martin viel bewegt. Unter seiner Leitung wurden unter anderem die Ausbildungs- und Kaderprogramme angepasst. Der Fortschritt des Schweizer Kunstturnnachwuchses der Frauen ist beachtlich. An den Juniorinnen-EM 2004 wurden die Schweizerinnen mir der Mannschaft 24. An der Juniorinnen-EM 2010 klassierte sich das helvetische Juniorinnen-Team im ausgezeichneten siebten Rang - das beste je erreichte Resultat. Der sechste Mannschaftsrang am European Youth Festival (EYOF) in Tampere 2009 gehört zu den schönsten Erfolgen.
Der Rücktritt ist François de Saint-Martin nicht leicht gefallen: «Es waren wunderschöne Jahre in der Schweiz. Die Arbeit beim STV, ein Verband der professionell arbeitet, hat mir sehr viel gegeben: Erfahrungen, Erfolge, Freude und Befriedigung.» Der Einstieg sei nicht leicht gewesen, in der Schweiz muss man im Nachwuchsbereich drei Sprachen können. Hinzu kommen noch die vielen ausländischen Trainer, erzählt er. «Ich danke allen für das grosse Vertrauen, das mir entgegen gebracht wurde. Insbesondere die gute Zusammenarbeit mit den regionalen Leistungszentren habe ich sehr geschätzt», betont de Saint-Martin.
François de Saint-Martin kehrt nach Frankreich zurück, wo er zusammen mit seiner Frau die technische Leitung des Trainingszentrums «Pôle France» in Marseille übernimmt. Zudem wird er französischer Nationaltrainer der Kunstturn-Juniorinnen Frankreichs.
Der Schweizerische Turnverband bedauert die Kündigung von François de Saint-Martin und dankt ihm für sein grosses Engagement und die geleistete Arbeit.
Renate Ried, Medienchefin STV