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Faustball: Widnau verteidigt Schweizer Cup/Amsteg erstmals Meister

JONA. Mit einem klaren 3:0-Sieg über NLA-Aufsteiger Diepoldsau gewinnt
Faustball Widnau nach 2002, 2004, 2006 zum vierten Mal das Double, also nach
der Meisterschaft auch den Cup.

Die Ausgangslage vor dem Schweizer Cupfinal 2007 der Faustballer konnte
spannender nicht sein. Als klarer Favorit Schweizermeister und Cupholder
Faustball Widnau. Auf der anderen Seite Diepoldsau, das Nachbardorf, welches
sich innert wenigen Tagen ins Rampenlicht des Schweizer Faustballsportes
gespielt hatte. Zuerst der Aufstieg in die höchste Liga und drei Tage später
den Cupfinaleinzug über A-Ligist Oberentfelden. Doch das vielversprechende
Endspiel wurde klarer als erwartet zur einseitigen Angelegenheit. Widnau
zeigte eine praktisch fehlerfreie Partie, während Diepoldsau nie zu ihrem
Spiel fand. Zum Einen lag dies sicherlich an der hohen Eigenfehlerquote. Zum
Anderen liess das Coaching mit den zahlreichen Auswechslungen den jungen
Spielern kaum eine Chance, zu einem Team zu wachsen, welches das
Rheintalerderby ebenbürtig hätte gestalten können. Es fehlte das innere
Feuer, welches David benötigt hätte um den Goliath zu schlagen. Doch mit
20:12, 20:15 und 20:11 blieb die Kirche im Schweizer Faustball im Dorf
respektive der Pokal in Widnau. Widnau gewann in den letzten sieben Jahren
bereits zum sechsten Mal den Schweizer Cup und zum vierten Mal das Double.
Das Team von Trainer Jogi Bork zeigte auf dem Grünfeld in Jona keine Blösse
und war auch in diesem Jahr für die restlichen Schweizer Teams eine Nummer
zu gross.

Resultat.
Schweizer Cupfinal der Herren in Jona.
Widnau – Diepoldsau 3:0 (20:12, 20:15, 20:11).

Widnau: Bösch, Gugerli, Hüttig, Hutter, Kohler, Ladner, Schreiber, Sieber.
Diepoldsau: Hutter, Kühne, Lässer L., Lässer R., Lässer S., Marthy,
Pinchera, Shabani.

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Faustball: Amsteg erstmals Meister

JONA. Die Faustballerinnen aus Amsteg gewinnen das Meisterschaftsfinale
gegen Titelverteidiger Embrach verdient mit 2:0. Bronze geht dank eines
2:1-Erfolges über Wigoltingen an Schlieren.

Die Finalrunde spiegelte die ausgeglichene Qualifikationsphase bei den Damen. In beiden Halbfinalpartien brachte erst der dritte Satz die Entscheidung. 

Qualifikationssieger Embrach setzte sich mit 2:1 durch, nachdem sie im
ersten Spielabschnitt noch mit 18:20 Wigoltingen unterlagen. Doch eine
deutliche Steigerung im zweiten Satz der Zürcher Unterländerinnen und der
20:13-Teilerfolg brachte Embrach den Satzausgleich und das Team zurück ins
Spiel. Doch Wigoltingen gab sich noch nicht geschlagen und so fiel die
Entscheidung erst gegen Satzende, wo sich Titelverteidiger Embrach mit 20:17
durchsetzte und das Endspiel erreichte.

Im zweiten Halbfinal schenkten sich Amsteg und Schlieren keinen Ball. Die
Innerschweizerinnen gewannen den ersten Satz mit 20:18. Schlieren war im
zweiten Abschnitt spielbestimmend, doch sie mussten bis zum Schluss um den
Teilerfolg zittern. Mit 20:18 holten sich die Zürcherinnen aber den Satz und
erzwang einen Entscheidungssatz. Dieser war wiederum ausgeglichen. Keine
Equipe vermochte sich entscheidend abzusetzen. Mit 20:18 hatten die
Amstegerinnen schlussendlich das Glück auf ihrer Seite und qualifizierten
sich erstmals für ein Meisterschaftsfinal.

In diesem Endspiel überzeugte vor allem ein Team. Amsteg, vor fünf Jahren in
die höchste Liga aufgestiegen und vor einem Jahr noch
Bronzemedaillengewinner, gaben den Ton an. Titelverteidiger Embrach
bekundete grosse Mühe mit dem Angriffspiel der Urnerinnen. Amsteg gewann mit 20:13 auch in dieser Deutlichkeit verdient den ersten Abschnitt. Der zweite
Satz gestaltete sich dann deutlich ausgeglichener. Allerdings lag der
Vorteil immer leicht bei Amsteg. Mit dem 22:20-Erfolg im zweiten Satz
sicherten sich die Urnerinnen überraschend aber verdient den ersten
Meistertitel in der Klubgeschichte. Das Spiel um Bronze gewann Schlieren mit
2:1 gegen Wigoltingen. Der erste Satz ging mit 20:14 noch klar an die
Thurgauerinnen, welche danach aber stark abbauten und Schlieren den Weg zur Medaille frei machten. Mit 20:11 und 20:13 hatten die Zürcherinnen
schlussendlich ein leichtes Spiel, die angestrebte Medaille zu gewinnen.

Resultate.
NLA-Finalrunde der Damen in Jona.
Final.
Amsteg – Embrach 2:0 (20:13, 22:20).
Kleiner Final.
Schlieren – Wigoltingen 2:1 (14:20, 20:11, 20:13).
Halbfinals.
Embrach – Wigoltingen 2:1 (18:20, 20:13, 20:17).
Amsteg – Schlieren 2:1 (20:18, 18:20, 20:18).

NLA-Schlussrangliste.1. Amsteg (Schweizermeister 2007).2. Embrach.3. Schlieren.4. Wigoltingen.5. Jona.6. Schwarzach (Aut).Schwarzach steigt in die NLB ab und wird durch Ettenhausen ersetzt.Daniel Frei, Medienchef FAKO-CH

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