An diesem Samstag startet die Schweizer Feldfaustball-Meistschaft. In der Nationalliga A gehört Titelverteidiger Widnau erneut die alleinige Favoritenrolle. Allerdings ist das Team von Trainer Joachim Bork durch den verletzungsbedingten Ausfall von Marcel Stoffel und den Rücktritt von Michael Eigenmann nicht mehr so stark wie im Vorjahr.
Nach dem Abgang des Brasilianers Gabriel Bonnevialle droht dem letztjährigen Playoff-Finalisten Rickenbach-Wilen ein Abrutschen ins Mittelfeld. Stattdessen rückt Oberentfelden in die Rolle des ersten Herausforderers.
Finalevent in Wilen TG
Neu wird die Meisterschaft an einem Finalevent entschieden. Dieser findet am 2./3. September mit den fünf erstklassierten Teams in Wilen TG statt. Als weitere Teilnehmer in Frage kommen Jona und Elgg. Im Abstiegskampf zu erwarten sind Affoltern am Albis, Ettenhausen und Schlieren. Bei Aufsteiger Schwellbrunn dürften hingegen die Finalspiele eine realistische Zielsetzung sein.
Frauen-Weltmeisterschaft in Jona
Die Nationalliga-Saison der Faustballerinnen beginnt am Sonntag in Aadorf. Erneut zeichnet sich in der Natioalliga A ein Zweikampf zwischen Schlieren und Embrach ab. Allerdings sind Ettenhausen und Wigoltingen näher gekommen. Ausserdem hat Amsteg sein Team wesentlich verstärkt. Als Novum spielt erstmals eine ausländisches Team in der höchsten Liga mit. Aufsteiger Schwarzach aus dem österreichischen Vorarlberg ist jedoch nicht titelberechtigt. Ende Saison wird die Nationalliga A von acht auf sechs Teams abgestockt. Am stärksten abstiegsgefährdet sind Jona, Schwarzach und Vordemwald.
Im Mittelpunkt des Schweizer Frauenfaustballs steht in diesem Jahr allerdings die Weltmeisterschaft. Diese findet vom 27. bis 30. Juli in Jona statt.
Weitere Informationen über den Spielbetrieb Nationalliga A/Nationalliga B unter www.faustball.ch
Wolfgang Rytz, Medienchef Fako Schweiz