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Faustball: Widnau bei den Herren und Schlieren bei den Damen Cupsieger 2004

Esther Meier

Cupfinal der Herren in Jona

Nach dem Gewinn der Meisterschaft hat der KTV Widnau am Samstag auch den Cup gewonnen. Der NLB-Vertreter Ermatingen musste sich dem Double-Sieger 0:3 beugen.

Alles andere als ein Sieg Widnaus gegen den unterklassigen Gegners aus Ermatingen wäre einer Sensation gleich gekommen. Zu dominant waren die Rheintaler in den vergangenen Saisons um gegen einen B-Ligisten in Gefahr geraten zu können.

Widnau, nicht in Bestbesetzung angetreten – Michael Eggimann fehlte - legte los wie die Feuerwehr, platzierte Ball um Ball im gegnerischen Feld und profitierte zusätzlich von einer verständlichen Nervosität des Kontrahenten. Dieser fand erst im zweiten Satz ins Spiel. Einmal in Fahrt, entwickelte sich für das Publikum auf der Sportanlage Grünfeld in Jona ein abwechslungsreiches Match, das teils sogar hart umkämpft schien (3. Satz 20:16). Allerdings besass das Team von Trainer Joachim Bork jederzeit Reserven. Im letzten Satz konnte es sich der Coach sogar leisten, die beiden Ersatzspieler Marc Hüttig für Stefan Hutter und Dennis Brulc für Marcel Stoffel einzusetzen.

Für Ermatingen bedeudetet bereits der erstmalige Vorstoss des Vereines ins Endspiel des Cupwettbewerbes ein Riesenerfolg: „Wir haben gezeigt was wir können und sind total happy. Mehr als ein ehrenvolles Resultat durften wir heute nicht erwarten“, sagte Captain Thomas Raschle.

KTV Widnau: Marcel Stoffel, Cyrill Schreiber, Stefan Hutter, Manuel Sieber und Kurt Sieber. Ersatz: Dennis Bralc, Marc Hüttig. Es fehlte Michael Eggimann (Ferien).

STV Ermatingen: Thomas Bommeli, Marco Bitzo, Reto Tobler, Kay Vonarburg, Thoams Raschle, Urs Hugentobler.


Cupfinal der Damen in Jona

Das Frauenteam aus Schlieren hat nach 2003 erneut die Schweizermeisterschaft in der Nationalliga A gewonnen. Im Final, der am Samstag in Jona ausgetragen wurde, setzten sich die Titelverteidigerinnen gegen Embrach in zwei Sätzen durch. Das Spiel um Rang drei entschied Wigoltingen in zwei Sätzen gegen Ettenhausen für sich.

Die neuen und alten Meisterinnen aus Schlieren setzten sich im Final, den sie über einen Sieg gegen Ettenhausen errreichten, relativ locker in zwei Sätzen 20:13 und 20:16 durch. Ausschlaggebend für den Sieg war das druckvollere Spiel. Embrach fand auf dem glitschigen Terrain kein Mittel, um die harten Anschläge der Servcicefrau Sabine Keller zu entkräften.


Wolfgang Rytz, FAKO-CH

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