Die Schweizerinnen wurden bei ihren ersten beiden Vorrundenspielen der diesjährigen Weltmeisterschaften im Faustball nicht gefordert. Gegen WM-Neuling Australien gewannen sie ohne Punktverlust. Und auch in der zweiten Partie gegen Argentinien setzten sie sich souverän mit 2:0 durch.
Verpatzter Start gegen Österreich
Zum Abschluss des ersten Vorrundenspieltages setzte es im Schlagerspiel gegen Mitfavorit Österreich eine unglückliche Niederlage ab. Nach einem verpatzten Start verlor das von Anton Lässer (Diepoldsau) gecoachte Swiss Team, bei dem drei Spielerinnen des TSV Jona (Tina Baumann, Janine Stoob und Celina Traxler) sowie zwei Spielerinnen des STV Oberentfelden-Amsteg (Sabrina Siegenthaler und Fabienne Fedier) die Startformation bildeten, den ersten Satz mit 6:11. Eine deutliche Steigerung im zweiten Durchgang bescherte den Schweizer Faustballerinnen den Satzausgleich zum 1:1. Sie konnten nach dem 5:3-Zwischenstand den Vorsprung kontinuierlich ausbauen und entschieden den Satz schliesslich klar mit 11:6 zu ihren Gunsten.
Aufholjagd bleibt unbelohnt
Im Entscheidungssatz leistete sich das Schweizer Frauenteam einen klassischen Fehlstart. Es geriet vorentscheidend mit 2:5 in Rückstand. Bei strömendem Regen und unter schwierigen Terrainverhältnissen kam man dank einer aufopferungsvollen Darbietung nochmals bis auf einen Punkt an den Gegner heran (9:10). Danach verwertete Österreich den vierten Matchball zum 11:9 und fügte den Schweizerinnen die erste Niederlage an den diesjährigen Weltmeisterschaften bei.
Für das Schweizer Team nimmt die Vorrunde am Donnerstag, 27. Oktober 2016, mit den Spielen gegen Chile (14 Uhr/MEZ), Deutschland (15.40 Uhr/MEZ) und Brasilien (22 Uhr/MEZ) ihre Fortsetzung. Dabei geht es darum, den Einzug für die Halbfinals vom Freitag sicher zu stellen.
Text: Fredi Fäh/Swiss Faustball
Weitere Infos: www.swissfaustball.ch
News
Faustball: Schweiz startet mit zwei Siegen und einer Niederlage
Das Schweizer Frauen-Nationalteam hat an den Weltmeisterschaften in Brasilien aus den ersten drei Vorrundenspielen vier Punkte gewonnen. Zu den beiden klaren 2:0-Siegen über Australien und Argentinien gesellte sich ein unglückliches 1:2 gegen Österreich.