Bei der letzten WM in Eibach (GER) vor zwei Jahren konnten sich die Schweizerinnen im Bronzespiel nach einem harten Kampf gegen Österreich durchsetzen und jubelten über eine WM-Medaille. Die Österreicherinnen haben sich revanchiert. In drei hart umkämpften Sätzen mussten sich die Schweizerinnen im Spiel um die Bronzemedaille mit 0:3 (10:12, 7:11, 9:11) geschlagen geben. «Das ist eine riesige Enttäuschung für uns, vor allem für die Leistungsträgerinnen, die im nächsten Jahr nicht mehr im U18-Team spielen dürfen», so Nationaltrainer Michael Suter direkt nach dem Spiel in Roxbury.
Zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive
Kurz darauf endete auch die WM für die U18-Männer mit einer Enttäuschung. Auch sie verloren im Spiel um Bronze gegen Österreich in drei Sätzen mit 0:3 (3:11, 12:14, 3:11). «Wir wurden vor allem im ersten Satz überrollt», so Nationaltrainer Fabio Kunz. «Danach konnten wir reagieren und vor allem beim Service mehr Druck erzeugen. In den entscheidenden Momenten des Spiels hatten wir aber zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive.»
Das Brigger-Fazit
«Die WM hat gezeigt, dass Deutschland, Österreich und Brasilien klar vor uns liegen. Wir müssen dieses Turnier kritisch und sehr genau auswerten und entsprechende Massnahmen ergreifen, damit wir den Bereichen Taktik, Technik und insbesondere Bereitschaft den Anschluss wieder herstellen können», bilanziert Hanspeter Brigger (Chef Leistungssport und Ausbildung von Swiss Faustball).
PD/Swiss Faustball/adabt: fri.
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