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Faustball: Jona und Oberentfelden

ahv/Swiss Faustball


Der STV Oberentfelden (Männer) und der TSV Jona (Frauen) sicherten sich am Finalturnier vom 20./21. Februar 2016 im bernischen Kirchberg die Meistertitel im Hallenfaustball. Im Männerfinal besiegte Oberentfelden das überraschend ins Endspiel vorgestossene Wigoltingen klar mit 4:0. Bei den Frauen setzte sich Jona gegen Titelverteidiger Oberentfelden-Amsteg mit 3:1 durch. Die Bronzemedaillen gingen an Widnau (Männer) und Diepoldsau-Schmitter (Frauen).

Die Faustballer des STV Oberentfelden und das Frauenteam des TSV Jona kamen zu ihrem jeweiligen zweiten Meistertitel in der Halle. Oberentfelden hatte die Titel-Premiere vor zwei Jahren feiern können. Jona triumphierte in der Saison 2012/13 zum ersten Mal. Schon damals hiess der Final-Gegner Oberentfelden-Amsteg.

Auf den Satzverlust vehement reagiert
Die Jonerinnen lieferten sich in der diesjährigen Final-Entscheidung mit dem ungeschlagenen Qualifikationssieger und Titelverteidiger Oberentfelden-Amsteg das erwartet hochstehende Duell. Jona erwischte den besseren Start und gewann den ersten Satz mit 11:7. Der zweite Durchgang verlief weitgehend ausgeschlichen. Keines der beiden Teams vermochte sich entscheidend abzusetzen, so dass es zu einer Verlängerung kam. In dieser behielten die Aargauerinnen mit 13:11 das bessere Ende für sich.
Der TSV Jona reagierte vehement auf den Satzverlust, agierte in der Folge im Angriff variantenreicher und druckvoller. Die Konsequenz daraus war ein souverän gewonnener dritter Satz (11:2) und auch im vierten Durchgang lagen die Vorteile auf Seiten der Jonerinnen. Sie setzten sich mit 11:7 durch und fügten den Aargauerinnen die erste Saisonniederlage in der nationalen Hallenmeisterschaft bei. Dank des verdienten 3:1-Finalerfolgs sicherte sich das von Martin Stoob gecoachte Frauenteam des TSV Jona den insgesamt fünften Meistertitel (drei Feld und zwei Halle).

Oberentfeldens Machtdemonstration
Während den NLA-Faustballerinnen von Oberentfelden-Amsteg die angestrebte Titelverteidigung misslang, vermochten die Männer des STV Oberentfelden den vor zwei Jahren erzielten Meisterschaftsgewinn in der Halle zu wiederholen. Das Team von Neo-U21-Nationaltrainer Christian Zbinden rief am Final-Wochenende in Kirchberg die konstanteste Leistung aller teilnehmenden Mannschaften ab. Es war letztlich eine Machtdemonstration der als «Hallenspezialisten» bekannten Aargauern. Nach dem hart erkämpften Halbfinalsieg gegen Titelverteidiger Diepoldsau-Schmitter übernahmen sie im Kampf um Gold gegen Wigoltingen von Beginn weg das Spieldiktat. Sie wirkten ausgeglichener und abgeklärter als
der Gegner.
Der erste Satz endete mit einem souveränen 11:5 zu Gunsten von Oberentfelden. Der zweite Durchgang verlief ungleich spannender. Wigoltingen kämpfte aufopferungsvoll, erzwang eine Verlängerung unterlag dort aber schliesslich mit 11:13. Nach einem weiteren weitgehend ausgeglichen verlaufenen Satz, den Oberentfelden mit 11:8 gewinnen konnte, war es um die Gegenwehr von Wigoltingen geschehen. Der vierte Durchgang verkam zu einer einseitigen Angelegenheit. Oberentfelden setzte sich mit 11:2 durch, gewann das Spiel mit 4:0 und sicherte sich den begehrten Titelgewinn in der Halle.
Qualifikationssieger Widnau musste sich mit der Bronzemedaille begnügen. Der grosse Meisterschaftsfavorit hatte sich im Halbfinal dem STV Wigoltingen völlig überrasschend geschlagen geben müssen. Im Spiel um Platz drei behielt Widnau dann gegen den entthronten Titelverteidiger Diepoldsau mit 4:2 (3:11, 11:5,12:10, 11:0, 8:11, 11:9) die Oberhand.

Text: Swiss Faustball/Fredi Fäh

www.swissfaustball.ch

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