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Faustball: EM – Schweiz Vorrunden-2.

Swiss Faustball/fri.

Der Faustball-EM-Start in Adelmannsfelden ist am Freitag, 24. August 2018 erfolgt. Nach zwei souveränen 2:0-Siegen gegen Österreich und Italien mussten sich die Schweizer im letzten Gruppenspiel dem Titelverteidiger aus Deutschland mit 0:2 klar geschlagen geben.

Die Schweizer Faustball-Nationalmannschaft reiste mit drei Niederlagen aus vier Testspielen an die EM nach Adelmannsfelden (GER). Nicht optimal. Die Beteiligten waren mit den Vorbereitungsleistungen nicht zufrieden. Oliver Lang (Nationaltrainer) bemängelte den fehlenden Biss und die Emotionen. Daran appellierten er und Hanspeter Brigger (Co-Trainer) bei der Mannschaftsbesprechung am Donnerstag und repetierten vor dem Auftaktspiel gegen Österreich.

Das bessere Team
Dies zeigte Wirkung. Nach dem ersten verwandelten Punkt zum 1:0 im ersten EM-Spiel gegen Österreich, waren die Emotionen da. Das CH-Team um Captain Ueli Rebsamen war vom ersten Ballwechsel an bereit – auf und neben dem Spielfeld. Mit Rebsamen am Service, dem formstarken Raphael Schlattinger am Rückschlag, sowie dem Trio Malik Müller, Mario Kohler und Nicolas Fehr in der Abwehr, konnten die Schweizer rasch vorlegen. Die Schweizer waren das bessere Team, der EM-Auftakt gegen Österreich gelang: 2:0 (11:6, 11:8). «Kompliment an euch alle, ihr habt genau das umgesetzt, was wir vor der Partie abgemacht hatten», so Oliver Lang nach dem Startsieg zur Mannschaft.

Pflicht erfüllt
Im zweiten EM-Vorrundenspiel wartete Italien. Die Schweizer starteten als Favoriten. Dieser Rolle wurden sie bei garstigen Bedingungen – vor dem Spiel begann es zu regnen – gerecht. Beim 11:6 und 11:5 liessen sie nichts anbrennen. Alle zehn Spieler wurden eingesetzt. «Pflicht erfüllt», so Captain Ueli Rebsamen kurz und bündig.

Im dritten und letzten Vorrundenspiel kam es so zum Gipfeltreffen mit Gastgeber und Titelverteidiger Deutschland. «Wir wollen das Spiel gewinnen und als Gruppensieger in den zweiten Tag gehen. Darum müssen wir wieder aggressiv ins Spiel starten und sofort vorlegen», motivierte Lang seine Schützlinge vor dem Deutschland-Spiel.

Deutschland zu stark
Die Schweizer können die Trainer-Vorgabe nicht umsetzen. Im Gegenteil: Deutschland dominierte auf dem «Center Court» von Beginn an. Auf den frühen Rückstand konnten die Rotweissen nicht reagieren, was daran lag, dass Deutschland eine sehr starke Leistung abrufen konnte. «Wir brachten unseren Service nicht rein und konnten kaum Druck erzeugen. Sie servierten dagegen stark und brachten alle Zuspiele präzise an die Leine», so Lang und weiter: «Wir wurden von den Deutschen richtig überfahren – das muss man fairerweise so sagen.»

Die Schweiz liegt nach der Gruppenphase auf dem zweiten Rang, hinter Deutschland.

PD/Swiss Faustball/adapt: fri.

Mehr Infos: <link http: www.swiss-faustball.ch>www.swiss-faustball.ch und <link http: www.fistballeuro2018.com _blank>hier.

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