Im Bodenfinal turnte Sascha Coradi so gut wie noch nie. «So eine schöne Übung hat er noch nie gezeigt», so Nachwuchstrainer Domenico Rossi. Mit der gleichen Note wie in der Qualifikation (13,95 Punkte) verbesserte Coradi sich rangmässig um vier Plätze (von 9 auf 5). Damit fehlten dem Bülacher zwei Zehntelpunkte zur Medaille. Die Schwierigkeit seiner Übung ist zu wenig hoch. «Er hat den tiefsten Ausganswert von allen Turnern», erklärte Rossi.
Auch im Reckfinal waren Sascha Coradi und Jonas Munsch die Turner mit der tiefsten Schwierigkeit. Beide brachten ihre Übungen fehlerlos durch. Munsch verbesserte sich mit 13,60 Punkten um einen Zehntel und drei Plätze gegenüber der Qualifikation – 4. Rang. Coradi beendet den Reckfinal auf dem sechsten Platz (ebenfalls drei Plätze besser als in der Quali).
«Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Sie haben auf dem Podium so selbstsicher geturnt, als ob sie das jede Woche täten. Nun wissen wir, was für nächstes Jahr zu tun ist, um Medaillen zu holen», freute sich Rossi über die tollen EYOF-Leistungen seiner Schützlinge.
Text: Alexandra Herzog-Vetsch
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EYOF: Rang 4, 5 und 6 in den Gerätefinals
Am Freitag, 19. Juli 2013, dem letzten EYOF-Tag, standen in Utrecht (Ho) die Gerätefinals der Kunstturnerinnen und Kunstturner auf dem Programm. Mit von der Partie auch die Schweizer Junioren Sascha Coradi (Boden, Reck) und Jonas Munsch (Reck).