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ETF07: Stabübergabe bei den Turnfestmachern

Esther Meier

Die Organisation des 20-Millionen-Projektes Eidgenössisches Turnfest 2007 in Frauenfeld bedarf eines offiziellen Startschusses. Der ist am Samstag gefallen – mit einem Kickoff-Meeting der 70 Turnfest-Macherinnen und -Macher.

Der Termin ist bekannt, das Grobkonzept steht, die Wettkampfanlagen sind geplant und die Kernorganisation ist fast komplett. Die Vorbereitungen für das Eidgenössische Turnfest vom 14. bis 24. Juni 2007 (ETF 07) in Frauenfeld laufen oder wie es OK-Präsident Roland Eberle am Samstag sagte: «Wir sind auf gutem Kurs, dürfen aber nicht abheben.»

Inputs und Absprachen

Tatsächlich, und dies zeigte das offizielle Kickoff-Meeting mit rund 70 Mitgliedern des Organisationskomitees eindrücklich: Das Grundgerüst für ein erfolgreiches Turnfest ist gebaut. Doch noch einiges ist unklar, viele Inputs fehlen und unzählige Absprachen sind nötig. Gerade in diesem Bereich konnte das Kickoff-Meeting vom Samstag im Schulungszentrum Arenenberg Abhilfe schaffen. So suchte beispielsweise Trägervereins-Präsident Hermann Bürgi das Gespräch mit den Verantwortlichen des Schweizerischen Turnverbandes, Festwirt Richard Weber fragte bei Personalchef Alois Dähler nach oder Detlef Andes (Wettkämpfe) suchte Rat bei Hugo Menzi (Finanzen).

Erste Meilensteine gesetzt

Zusammen mit OK-Präsident Roland Eberle und Pius Lang sorgte OK-Geschäftsführer Hans Ueli Signer für ein straffes Meeting-Programm mit Workshops, Diskussions- und Auswertungsrunden. Ihm wurde als symbolisches Startsignal von Roland Eberle auch ein grosser Stafetten-Stab übergeben. «Mit einem begeisterten Organisationsteam, dem Goodwill der Thurgauer Turnerschaft und nicht zuletzt der ganzen Bevölkerung freuen wir uns auf ein unvergessliches Fest, das sportlich, gesellschaftlich und finanziell erfolgreich werden soll.»

Erste Weichen konnten am Samstag gestellt, erste Meilensteine gesetzt werden. Auch das Ziel, sich gegenseitig kennen zu lernen und die nötigen Kontakte zu knüpfen, wurde an diesem Meeting erfüllt. Nun gilt es für Verantwortlichen, die Sponsoren- und Helfersuche voranzutreiben, um im Jahre 2007 den rund 60 000 Turnerinnen und Turnern optimale Bedingungen zu schaffen und den rund 100 000 Besucherinnen und Besuchern einen tollen Event zu bescheren.

„Jetzt kann man noch kreativ sein“

«Das Meeting war zu diesem Zeitpunkt äusserst wichtig und lehrreich», ist der Arboner Kurt Sonderegger, Chef Logistik im OK des Eidgenössischen Turnfests 2007, überzeugt. «Jetzt können noch freie Gespräche stattfinden und wir sind noch nicht festgefahren. Dies erlaubte uns, die Workshops kreativ zu gestalten, Vor- und Nachteile abzuwägen und Ideen einzubringen. Zudem haben wir an diesem Meeting erkannt, wie viele Schnittstellen es zu beachten gibt und wie besser miteinander kommuniziert werden kann.“

Adolf Ogi als Botschafter

Was den Organisatoren der Fussball-Europameisterschaft 2008 (noch) nicht gelungen ist, haben die Macher des Eidgenössischen Turnfests 2007 bereits unter Dach und Fach. Alt-Bundesrat Adolf Ogi wird das Zugpferd des Grossanlasses in Frauenfeld. Er soll als Hauptbotschafter mithelfen, die Turnerinnen und Turner sowie eine grosse Besucherzahl nach Frauenfeld zu bringen. OK-Geschäftsführer Hans Ueli Signer: „Die guten Kontakte unserer OK-Leute Alois Stalder und Roland Eberle haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Adolf Ogi steht nun einer Schar von Kantonsbotschaftern vor, die für unser Fest an der Basis die Werbetrommel rühren sollen. Dies wird eine sympatische und zugleich sehr wirksame Aktion.“

Patrik Ettlin, Medienchef Eidgenössisches Turnfest 2007 in Frauenfeld

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