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EM Trampolin: Peterhans/Chilo ausgezeichnete Vierte und Bosshard/Bosshard Sechste im Synchron

Corinne Gabioud/ahv

Am letzten Tag der Europameisterschaften Trampolin in St. Petersburg (Russ), am Samstag, 14. April 2012, wurde die Schweiz von vier Turnerinnen vertreten. Das Synchronpaar Mélanie Peterhans/Fanny Chilo (FSG Aigle-Alliance/FSG Morges) erzielten den ausgezeichneten vierten Platz bei den Seniorinnen und Anastasija Bosshard/Viktoria Bosshard (TV Rüti) den sechsten bei den Juniorinnen. Den Einzelfinal der Juniorinnen beendete Anastasija Bosshard auf dem siebten Rang.

Im Synchronfinal konnten die Schweizerinnen Peterhans und Chilo ihre Leistung um 1,2 Punkte verbessern und machten gegenüber der Qualifikation zwei Plätze gut. Sie beendeten diese Europameisterschaften mit einem Total von 45,1 Punkte – nur acht Zehntel fehlten für Bronze – auf dem erfreulichen vierten Rang. Der Sieg ging an Weissrussland mit Tatsiana Piatrenia/Swiatlana Makschtarowa.
Bei den Juniorinnen schlugen sich Anastasija und Viktoria Bosshard im Synchron-Final gut, auch wenn sie gegenüber der Qualifikation etwas weniger synchron turnten. Mit einer ähnlich guten Leistung wie in der Qualifikation vom ersten Tag dieser Europameisterschaften, wäre der fünfte Rang in Reichweite gewesen. Mit der Wertung von 39,9 Punkten, haben die Schwestern dennoch einen Rang gut gemacht und beendeten den Final der besten Acht auf dem sechsten Platz. Indem sie sich auch für den Einzelfinal der Juniorinnen qualifizierte, hat Anastasija Bosshard ihre persönlichen Ziele erreicht: «Dieses Mal habe ich es geschafft, mich zu konzentrieren.»

Viel versprechendes Frauen-Team
Felix Stingelin, Chef Spitzensport des Schweizerischen Turnverbandes (STV), ist mit den Resultaten der Trampolinturnerinnen des National- und Juniorinnenkaders sehr zufrieden: «Seniorinnen wie Juniorinnen bewiesen Stabilität. Sie haben drei Diplome ergattert!», freut er sich  und hebt dabei vor allem die Leistungen der 17-jährigen Fanny Chilo, die ihre ersten Europameisterschaften bestritt, hervor. «Ich fühlte mich gut, war nicht zu nervös. Auch wenn ich etwas enttäuscht bin von meiner Pflichtübung – ich bin etwas gewandert –, bin ich mit meiner Kür zufrieden. Das erste Mal, dass ich diesen Schwierigkeitswert gezeigt habe».

Bilanz der Männer durchzogen
Die Leistungen der Männer bezeichnet Stingelin hingegen als enttäuschend: Bei den Junioren zeigte Romain Holenweg gute Ansätze, zahlte aber noch Lehrgeld. (Anm. der Redaktion: Er kommt vom Zirkus und praktiziert erst seit drei Jahren Trampolin.) Abgesehen von Nicolas Schori haben die Senioren nicht überzeugt.» Schori gibt eine leise Enttäuschung zu: «Mit meiner Pflichtübung bin ich zufrieden, aber mit meiner Kür nicht ganz. Ich habe Höhe verloren, was sich auf die Ausführungsnote und die Flugzeit auswirkte.» Für Roby Raymond, Cheftrainer der Schweizer Trampolinturner/-innen, hat Nicolas Schori trotzdem an Stabilität gewonnen. Grund genug den nächsten Zielen mit Zuversicht zu begegnen.

Corinne Gabioud/ahv

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