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EM Rhythmische Gymnastik: Finalplatz für das Schweizer Juniorinnen-Team!

Chantal Weinmann

Hochspannung pur am zweiten Wettkampftag. Das Schweizer Team verlässt um 8.00 Uhr das Hotel Richtung Wettkampfhalle. Jede der fünf Gymnastinnen war sehr konzentriert und bereit für die heutige Aufgabe. Die Abläufe waren die selben wie am Vortag, jedoch startete das Team im 2. Durchgang mit ihrer Reifenübung bereits als elfte Gruppe.

Die Spannung stieg ins unermessliche. Die Wettkampfhalle war prallvoll und die mitgereisten Schweizer Fans feuerten das Juniorinnen-Team erneut lautstark an, als diese bereitstanden und die Wettkampfläche betraten.

Es war die perfekte Übung. Jeder Wurf, jedes schwierige Element oder die originellen Verbindungen wurden mit Szenenapplaus vom Publikum belohnt. Wiederum ohne Geräteverlust, sehr synchron und ausdrucksstark präsentierten die jungen Gymnastinnen ihre Reifenübung, die sie im Training einige hundert Male durchturnten. Die Benotung mit 15.833 Punkten (D-Note 7.300 / E-Note 8.533) fiel noch etwas höher aus als gestern. Das bedeutete den ausgezeichneten 7. Schlussrang im Mehrkampf und die Qualifikation für das Final am Sonntag! Fantastisch und einfach grandios, wie sich das Schweizer-Team in diesem hochstehenden Wettkampf durchgesetzt hat.
Freudestrahlend verliessen die fünf Athletinnen die Wettkampffläche und langsam löste sich die Anspannung. Der psychische Druck war enorm hoch. Überglücklich lagen sich die Gymnastinnen, Trainerinnen und das Betreuerteam hinter dem Vorhang der Wettkampfarena in den Armen - Freudetränchen kullerten da und dort.

Trainerinnen Madina Ankosi und Heike Netzschwitz fanden das richtige Rezept in den verschiedenen Phasen der Vorbereitung, damit die Turnerinnen täglich  ihre beste Leistung abrufen konnten. Die Balance zu finden zwischen Ansporn, Aggressivität und gleichzeitig beruhigende, präzise Korrekturen zu erteilen und die Nervosität einzudämmen ist keine leichte Aufgabe. Dies verlangt viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Dieses Können zeichnet die beiden Trainerinnen aus. Die Gymnastinnen sind in den letzten Monaten zu einer verschworenen Truppe zusammengewachsen, denn nur mit einem gesunden Teamgeist ist eine Topleistung auf diesem Niveau möglich.

Es war eine Meisterleistung des gesamten Teams, zu dem auch die Kampfrichterin, Physio und die Verantwortliche für die Umfeldbetreuung gehört, bemerkte Madina Ankosi, welche überglücklich  mit dem heutigen Ergebnis war.

Nun heisst es Regeneration und Massage, denn die letzten Tage waren psychisch und physisch sehr Kräfteraubend.

Das Motto für den Finaldurchgang von morgen lautet ganz klar: Alle guten Dinge sind drei!

Text: Doris Klein

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