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EM Kutu F: Ariella Kaeslin wird gute Fünfte

Renate Ried

Ariella Kaeslin zeigt an den Europameisterschaften in Birmingham zwei gute, aber nicht perfekte Sprünge. Die Luzernerin kann den Titel nicht verteidigen und wird gute Fünfte.

Die Entscheidung am Sprung war äusserst knapp. Gewonnen wurde der Sprungfinal von der Russin Jekaterina Kurbatowa mit nur 0,012 Vorsprung auf die Französin Youna Dufournet. Ariella Kaeslin musste bereits als Zweite ans Gerät. Ihren Paradesprung,  den Tschoussowitina, zeigte sie etwas weniger hoch als gewohnt, sie musste in der zweiten Flugphase anbücken. Der zweite Sprung gelang. Am Schluss fehlten Ariella Kaeslin auf eine Medaille lediglich zwei Zehntelpunkte. „Ich hätte beim ersten Sprung besser sein müssen“, so Ariella Kaeslin gefasst, „heute hat mir der Power gefehlt, die Tagesform ist entscheidend. Sicher bin ich enttäuscht, doch aus Fehlern kann ich lernen, ich bin um eine Erfahrung reicher.“ Nach der Erfolgswelle im letzten Jahr musste früher oder später die Kurve nach unten gehen – und die „Delle“ ist wirklich nur sehr klein. Ein fünfter Rang an Europameisterschaften ist ein Diplomrang. Nicht zu vergessen, die grosse Herausforderin Oksana Chusovitina verpasste gar den Final der besten Acht. Und nicht nur Ariella Kaeslin ist überzeugt: „Ich kann diese Erfahrung nutzen, um wieder nach oben zu kommen.“

Sternstunde des Schweizer Kunstturnens
Die Schlussbilanz der Europameisterschaften in Birmingham kann ohne Zögern als sensationell bezeichnet werden. „Wie waren absolut erfolgreich, sowohl bei den Männern, wie auch bei den Frauen. Klar, das Dessert, die Medaille hat gefehlt. Ariella Kaeslin klassierte sich in einem Topfeld im ausgezeichneten fünften Rang“ der zur Recht zufriedene Felix Stingelin, Spitzensportchef des STV.

Renate Ried, Medienchefin STV

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