In einer schlichten Feier würdigte der Sportminister die Leistungen der Kunstturnerinnen und Kunstturner, die Tag für Tag während Stunden in der Jubiläumshalle trainieren. Die ganze EM-Delegation durfte aus den Händen des Bundesrats ein kleines Präsent in Empfang nehmen.
Fortschritt nicht nachvollziehbar
«Die Leistungen, die im Kunstturnen erbracht werden, verursachen bei mir Hühnerhaut», so Maurer, der noch die Zeit der Günthard-Boys miterlebt hat. «Was seither an technischem Fortschritt und beim Schwierigkeitsgrad der Übungen gegangen ist, ist für einen Normalbürger fast nicht nachvollziehbar.»
Maurer erwähnte auch, dass es in der heutigen Zeit in der Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich sei, dass man sich so für den Sport aufopfere, neue Übungen einstudiere und im Team versuche weiter zu kommen. Auch die Trainer und Betreuer müssten Höchstleistungen bringen. «Hinter jeder sportlichen Leistung stehen Personen», so Maurer, und weiter: «Es braucht starke Persönlichkeiten, wenn man Monate in der Halle verbringen muss, um sich auf grosse Meisterschaften vorzubereiten.» Sie alle, die Sportlerinnen und Sportler und auch die Trainer seien Vorbilder für die Gesellschaft, ja für die Schweiz.
Ohne «Staff» geht nichts
Matthias Remund, der Direktor des Bundesamts für Sport BASPO, gratulierte nicht nur den Sportlern für ihre Erfolge, sondern dankte allen die hinter diesen Erfolgen stehen. «Der ganze ‹Staff› wird benötigt, damit Medaillengewinne möglich sind, nicht nur die Trainer, auch viele Mitarbeitende des BASPO und der Hochschule», so Remund.
Text, BASPO: Kurt Henauer/Ueli Känzig