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Ariella Kaeslin und Marian Dragulescu turnen am Swiss Cup Zürich 2009

Zwei Wochen nach den Weltmeisterschaften 2009 in London trifft sich die Weltelite im Kunstturnen am 1. November 2009 im Hallenstadion Zürich zum attraktiven Paarwettkampf. Swiss Cup – Weltklasse Turnen – steht für Dynamik, Power, Eleganz, Grazie, Präzision und vor allem für Sport und Entertainment auf höchstem Niveau. Eben Weltklasse!

Wenige Tage vor dem Event freut sich das OK unter der Leitung von Jürg Stahl, dass bereits wieder 5’000 Tickets abgesetzt sind. Die Organisatoren rechnen mit über 7’000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Nachdem der Swiss Cup 2006 erstmal im Hallenstadion Zürich durchgeführt werden konnte, entwickelt sich der internationale Wettkampf zu einem auf höchstem Niveau begehrten Anlass. Den Organisatoren ist es erneut gelungen, ein attraktives Teilnehmerfeld zusammen zu stellen. Allen voran das Schweizer Silbergirl Ariella Kaeslin, die als erste Schweizer Kunstturnerin an Weltmeisterschafen eine Medaille gewann, und der rumänische Doppelweltmeister Marian Dragulescu (Gold am Boden und am Sprung). Trotz Verletzungspech von Turnstars wie Fabian Hambü-chen (Deutschland) werden am 1. November vierzehn WM-Finalisten im Hallenstadion antreten.

Schweizer Paar wieder Publikumslieblinge?

Früh gesetzt war das Team Ariella Kaeslin und Niki Böschenstein, das sich zum Ziel gesetzt hat, aufs Podest zu kommen. «Als Dankeschön an alle Schweizer Fans, die uns das ganze Jahr hindurch unterstützen», sind sich die beiden einig. Letztes Mal klappte es im Jahr 2006, wo sie Dritte wurden. Das Team Schweiz 2 bilden Linda Stämpfli und Daniel Groves. Die Zürcherin Linda Stämpfli freut sich ganz besonders, vor Heimpublikum auftreten zu dürfen.

Rumänien mit Turnweltstar Marian Dragulescu

Rumänien geht traditionell mit einem Siegesanwärter-Duo ins Rennen. Der 29-jährige Rumäne Marian Dragulescu gehört zu den Topstars im Kunstturnen. In London gewann er seinen vierten WM-Titel am Boden und am Sprung. Für Swiss Cup Kenner ist Dragulescu kein Unbekannter, bereits in den Jahren 2001 und 2003 siegte er am Swiss Cup. 2009 tritt er zusammen mit Anamaria Tamirjan an. Die Silbermedaillengewinnerin am Balken der diesjährigen Europameisterschaften wurde an der WM im Mehrkampf gute Neunte. Die beiden wer-den im Hallenstadion für ein Feuerwerk an Höchstschwierigkeiten, viel Kraft, Eleganz und Grazie sorgen.

Deutschland mit Matthias Fahrig und Kim Bui

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Fabian Hambüchen tritt die deutsche Mehrkampfmeisterin Kim Bui (TSG Tübingen) zusammen mit Matthias Fahrig (SV Halle) an. Sowohl Bui wie auch Fahrig standen im London in einem Final. Kim Bui im Mehrkampffinal und Matthias Fahrig am Boden und Sprung.

Italien und Frankreich mit WM-Finalisten in Zürich

Italien und Frankreich werden auch dieses Jahr wieder mit von der Partie sein. Italien startet mit Enrico Pozzo und Serena Licchetta. Licchetta wurde an der WM in London 8. im Stufenbarrenfinal und Pozzo 10. im Mehrkampf. Auch das französische Team wurde in London nicht vom Verletzungspech verschont. Das französische Aushän-geschild im Männerkunstturnen, Yann Chucherat, renkte sich in London am Barren zwei Finger aus, so dass er auf den Start am Swiss Cup verzichten muss. An seiner Stelle konnte das OK Cyrill Tommasone, Vierter am Pauschenpferdfinal von London verpflichten. Er vertritt zusammen mit der 17-jährigen Pauline Morel – 15. im Mehr-kampf an der WM in London – die französischen Farben.

Leider musste sich das Team aus Brasilien kurzfristig zurückziehen. Das Swiss-Cup OK steht in Verhandlung mit Mexiko und Kolumbien: «Unser Wunsch ist es als Ersatz für Brasilien ein Südamerikanisches Land zu verpflichten, um den internationalen Charakter des Swiss Cup zu unterstreichen», so Adrian Sonderegger, Managing Director des Swiss Cups.

Teamwettkampf im Cup-System

Der Swiss Cup ist ein Paarwettkampf, wobei je eine Turnerin und ein Turner einer Nation ein Team bilden. Im Cupsystem mit Vorrunde, Halbfinal und Final wird das Siegerteam ermittelt. Die Turnerin und der Turner des Teams treten jeweils unmittelbar nacheinander an und erhalten danach ihre Teamwertung bestehend aus den beiden Einzelnoten. Mit gewissen Einschränkungen können die Geräte in jeder Runde frei gewählt werden. Im Schlussdurchgang beginnt für die vier Finalisten-Paare der Punktestand bei Null. Das an vierter Stelle liegende Team startet zuerst. Sieger des Swiss Cup Zürich ist das Paar mit dem höchsten Gesamttotal in der Finalrunde. Spannung bis zur letzten Übung ist garantiert.

Das Startfeld der Weltklasse-Athleten:

(Änderungen vorbehalten, aufgelistet nach Turnerin / Turner der jeweiligen Nation)

Schweiz 1: Ariella Kaeslin / Niki Böschenstein

Schweiz 2: Linda Stämpfli / Daniel Groves

China: He Ning / Fuliang Liang

Deutschland: Kim Bui / Matthias Fahrig

Frankreich: Pauline Morel / Cyril Tommasone

Italien: Serena Licchetta / Enrico Pozzo

Kanada: Cynthia Lemieux-Guillemette / Casey Sandy

Holland: Mayra Kroonen / Jeffrey Wammes

Rumänien: Anamaria Tamirjan / Marian Dragulescu

Russland: Xenia Afanasyewa / Sergej Chorochordin

Ukraine: Jana Demjantschyk / Mykola Kuxenkow

Brasilien: Absage, Ersatz offen

Die Schweiz als Gastgeberland wird mit zwei Teams antreten.

Renate Ried, Medienchefin STV

Tickets/Vorverkauf:

Bei Ticketcorner unter der Nummer 0900 800 800 (CHF 1.19/min.), über das Internet: www.ticketcorner.com oder bei ‚Die Schweizerische Post‘, Manor, SBB und Coop City, sowie bei allen anderen Ticketcorner Verkaufsstellen.

 

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