Die erste CH-Gruppe traf am Donnerstagabend um 23 Uhr und die letzte Riege wird am Sonntag um 14.30 Uhr im hohen Norden eintreffen. Während 63 Stunden treffen gegen 4000 Schweizer/-innen via dem Flughafen Helsinki-Vantaan in ihren Unterkünften in ihren Schulhäusern (die grosse Mehrheit) und Hotels (die Minderheit) im Grossraum Helsinki ein. «Ein SAS-Flug via Kopenhagen wurde in Zürich gestrichen. Davon waren rund 50 Turnerinnen und Turner aus der Schweiz betroffen. Die kommen aber sicher nach Helsinki, die Reise wird aber etwas länger dauern. Wir sind zuversichtlich», äusserte sich Annina Ith vom offiziellen STV-Reisepartner Kontiki.
Von einer anderen Reisegruppe wird noch diverses Gepäck vermisst, aber auch dieses wird in Helsinki ankommen. Eine Gymnaestrada ist auch für Kontiki besonders. «Es läuft hier und es läuft auch in Zürich gut. Ich bin zufrieden», so Bruno Bisig, der Geschäftsführer.
«Ganz kribbelig …»
Auf dem Flughafen Helsinki-Vantaan wimmelt es nicht nur von Turnenden, es wimmelt auch von ganz vielen Finninnen und Finnen in grünen T-Shirts: den freiwilligen Helfenden des lokalen OKs (LOC), den «Volonteers». Freudig empfangen sie die Sportler/-innen aus aller Welt und führen diese zu ihren Reisebussen, die dann die Unterkünfte ansteuern. «Es war ein perfekter Flug, viel ruhiger als erwartet. Wir tanzten sogar. Seit zwei Jahren trainieren wir. Jetzt geht es los. Ich bin ganz kribbelig und freue mich extrem, hier in Finnland dabei zu sein», gibt Aurelia Guilliot (SUI16) ihrer Vorfreude Ausdruck.
«Wird sich rasch einpendeln»
Etwas länger, seit dem Mittwoch, ist die STV-Delegationsleitung (GK.15) sowie Teile der erweiterten Delegationsleitung (E-GK.15) in Finnland. Diese hat mit dem LOC Kontakt aufgenommen und sich sofort in die Vorbereitungsarbeiten gestürzt. Es wurde ein namentlicher (!) Abgleich mit Listen, ÖV-Fahrkarten und allen persönlichen Festkarten gemacht. Die Fachgruppe Unterkünfte übernahm die Schulhäuser und kontrollierte, ob das bestellte Übernachtungs-Material in der richtigen Anzahl vor Ort bereit liegt. Erste Feststellungen zeigen, dass es (noch) nicht überall klappt. «Es wird nicht alles von Null auf optimal laufen. Der Gymnaestrada-Betrieb wird sich aber einpendeln», meinte ein Verantwortlicher vom lokalen OK in aller Ruhe.
Text: Peter Friedli
Weitere Infos zum Thema: GYMlive, www.stv-gymnaestrada.ch, www.stv-fsg.ch und/oder www.wg-2015.com.