Nach der «Athletissima 2011» im Pontaise-Stadion von Lausanne letzten Donnerstag, hat die Armee begonnen, das Olympia-Stadion für die Eröffnungsfeier der Weltgymnaestrada, der grösste Breitensportanlass der Welt, vom 10. Juli 2011 vorzubereiten. Eine Eröffnungszeremonie, an der unter anderem das Ballet «Béjart», die Schweizer Meister im Stepptanz Fabrice Martin sowie die Patrouille Suisse auftreten. Die Choreographie wurde Fred Greder (Sport- und Musiklehrer, Dozent an verschiedenen Hochschulen) und Christian Matthis (Choreograph und Projektleiter, unter anderem des Wasser- und Lichtspiels auf dem Bundesplatz in Bern) anvertraut.
Insgesamt beläuft sich der Einsatz der Armee auf 4500 Mann-Tage, das sind etwa 120 Männer pro Tag, von denen ein Viertel bereits geleistet wurde.
Die Armee bietet vor allem in Sachen Infrastruktur, Transporte und Sanitäranlagen Unterstützung.
Bereits seit einiger Zeit ist die Stadt Lausanne zusätzlich mit unzähligen Fahnen und Bannern in den Farben der Weltgymnaestrada 2011geschmückt. Dies mit dem Ziel, einen Grossteil der Bevölkerung aufzufordern den bevorstehenden Anlass nicht nur zu besuchen, sondern ihn zu Leben und den Teilnehmenden aus aller Welt einen warmen Empfang zu bereiten. Teilnehmende und Zuschauer/-innen sind herzlich eingeladen, die klar gekennzeichneten Wege zwischen den verschiedenen Schauplätzen der Weltgymnaestrada – 30 Minuten für die längste Strecke – zu nutzen. Die Verkehrsbetriebe von Lausanne haben alles getan, um den Transport der geschätzt 25000 Personen pro Tag während der Gymnaestrada-Woche sicherzustellen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des WG-2011-OKs, ist das Konzept der nachhaltigen Entwicklung unter dem einfachen und vielsagenden Begriff «Respekt», der in weissen Buchstaben auf grünen Plakaten und Schildern, die an diversen strategischen Orten platziert sind, geschrieben steht.
Obwohl weniger Teilnehmende gemeldet sind, wirkt sich das nur minim auf das Budget aus. Weniger Teilnehmende brauchen auch weniger Mahlzeiten, was wiederum eine Ersparnis bringt.
Text: Corinne Gabioud / av