Nationale Anlässe und Wettkämpfe

Die Schweizer Meisterschaften Gymnastik am 25. September 2021 finden statt

Die SM Gymnastik findet definitiv statt. Und zwar am 25. September 2021 in Vilters. In allen drei Sprachregionen kann der Qualifikationswettkampf durchgeführt werden. Somit ist die Vorrausetzung für die SM erfüllt. Weitere Informationen sind auf hier zu finden.

Absage Schweizer Testtage Gymnastik

Die nationalen Testtage fallen auch dieses Jahr ins Wasser. Zur Absage haben zwei Gründe geführt. Zum einen die wenigen Wettkämpfe und Vorbereitungsmöglichkeiten für die Turnenden, zum anderen der fehlende Organisator. Die Unsicherheiten aufgrund der Pandemie hatte die OK-Suche sehr erschwert.

Absage SM Aerobic vom 23./24. Oktober 2021 in Schötz

Der Schweizerische Turnverband hat in enger Absprache mit der Wettkampfleitung, der Ressortchefin Aerobic und dem OK entschieden, die SM Aerobic 2021 abzusagen.
Die Schweizer Meisterschaften Aerobic vom 24./25. Oktober in Schötz sollten für alle Aerobic-Begeisterten nach der langen Wettkampfpause wieder zum grossen Highlight werden.
Die Gesamtwettkampfleiterin Sandra Witmer, die Ressortchefin Funda Birrer, die OK-Präsidentin Céline Portmann und Jerôme Hübscher, Chef Breitensport, haben die aktuelle Situation vertieft analysiert und mögliche Szenarien einer Durchführung diskutiert.
Schlussendlich führte die Summe der hinterfragten Punkte zum Entscheid, die diesjährige SM Aerobic abzusagen.

Für die Jugendkategorie Aerobic wird aktuell die Alternative geprüft, die SM Aerobic im Rahmen der SMV Jugend vom 4./5. Dezember 2021 durchzuführen. Der Entscheid wird Anfang Juli gefällt.

Aerobic Cups finden statt
Erfreulicherweise werden die Aerobic Cups (Stausee-, Buchberg- und Zuger-Cup) im Herbst voraussichtlich wie geplant durchgeführt. Dadurch erhalten die Aerobic-Teams dennoch die Möglichkeit, im Jahr 2021 wieder erste Wettkampferfahrungen zu sammeln.

Damenriege Schindellegi Organisator 2022
Nach der erneuten Absage der SM Aerobic, hat sich das OK von Schötz entschieden, die Organisation für die Durchführung im Jahr 2022 an die Damenriege Schindellegi zu übergeben.

Absage Turnfest-Sommer 2021

Leider findet 2021 ein weiterer Sommer in der Schweiz ohne Turnfeste statt. Sämtliche Organisatoren haben ihre geplanten Feste abgesagt oder verschoben. Von der Corona-bedingten Absage betroffen sind das Seeländische Turnfest Rapperswil (BE), das Kreisturnfest Zofingen, das Baselbieter Kantonalturnfest Zwingen, das Kreisturnfest Koblenz sowie das Regionalturnfest GLZ Embrachertal.

Verschoben sind das Waadtländer Kantonalturnfest (auf 2022), das St. Galler Kantonalturnfest (frühestens 2023/2024), das Verbandsturnfest Bern-Oberaargau-Emmental (auf 2023) sowie das Oberländische Turnfest (auf 2022).

Die Durchführung einer kleinen Ausgabe «Sport», reduziert auf das Wochenende 19./20. Juni 2021, planen derzeit noch die Organisatoren des Appenzeller Kantonalturnfestes in Teufen. Jedoch wurden auch hier bereits alle Vereinswettkämpfe, welche am zweiten Wochenende geplant waren, abgesagt.

Wie sieht der Fahrplan für Grossveranstaltungen im Sport aus?

Pilotveranstaltungen
Ab dem 1. Juni sind Pilotveranstaltungen möglich. Die maximale Anzahl Personen bei Veranstaltungen in Innenräumen beträgt 600 Personen. An Pilotveranstaltungen im Freien können bis 1000 Personen teilnehmen. Pro Kanton können fünf Pilotveranstaltungen durchgeführt werden. Damit die ersten Pilotveranstaltungen so rasch wie möglich bewilligt werden können, tritt die entsprechende Verordnung am Donnerstag den 27. Mai 2021 umgehend in Kraft. Bei Veranstaltungen im Freien wird die Maskenpflicht am Sitzplatz aufgehoben.

Grossveranstaltungen ab dem 1. Juli
Ab dem 1. Juli sind Grossveranstaltungen wieder möglich. Die maximale Anzahl Personen bei Veranstaltungen in Innenräumen ist 3'000 Personen. Draussen dagegen können Grossveranstaltungen mit Sitzpflicht und zwei Drittel der Kapazität mit maximal 5000 Personen stattfinden. Für Veranstaltungen im Freien mit Stehplätzen, etwa für Openairs, sind maximal 3000 Personen zugelassen, bei halber Kapazität und mit Maske.
Der Einlass an Grossveranstaltungen ist auf vollständig geimpfte, von Covid-19 genesene oder ein negatives Testresultat vorweisende Personen beschränkt. Dabei soll, sobald verfügbar, das Covid-Zertifikat zur Anwendung kommen.

Grossveranstaltungen ab dem 20. August
Ab dem 20. August können Grossveranstaltungen mit maximal 10'000 Personen stattfinden. In Innenräumen gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen mehr. Bei Veranstaltungen im Freien mit Sitzpflicht soll zudem auf eine Zuschauerbegrenzung verzichtet werden. Der dritte Schritt ist eng mit dem Eintritt in die Stabilisierungsphase verknüpft, wenn alle impfwilligen Personen geimpft sind.

Schutzschirm für Grossveranstaltungen
Um die Durchführung von Anlässen mit überkantonaler Bedeutung zu unterstützen, hat das Parlament in der Frühlingsession 2021 mit dem neuen Art. 11a im Covid-19-Gesetz einen «Schutzschirm» für die Veranstaltungsbranche eingeführt. Damit können Publikumsanlässe geplant werden, noch bevor klar ist, ob die epidemiologische Lage eine Durchführung erlaubt. Bund und Kantone beteiligen sich an den ungedeckten Kosten für Veranstaltungen, die aufgrund der epidemiologischen Lage abgesagt oder verschoben werden müssen.
Bedingung für eine Entschädigung ist, dass der Kanton den betroffenen Publikumsanlass bewilligt und ihn zusätzlich dem Schutzschirm unterstellt hat. Weitere Bedingungen sind unter anderem ein Besucherkreis, der über den Kanton hinausgeht, in dem die Veranstaltung stattfindet sowie die Teilnahme von mindestens 1'000 Personen pro Veranstaltungstag.
Der Veranstalter trägt pro Veranstaltung von den ungedeckten Kosten eine Franchise von 5000 Franken und vom verbleibenden Betrag einen Selbstbehalt von 10 Prozent. Der Bundesrat hat nach der Konsultation Franchise und Selbstbehalt reduziert. Sofern die Kantone die Hälfte der ungedeckten Kosten übernehmen, zahlt der Bund die andere Hälfte. Die Kostenbeteiligung von Bund und Kantonen beträgt pro Veranstaltung höchstens 5 Millionen Franken. Die Regelung gilt für Veranstaltungen zwischen dem 1. Juni 2021 und dem 30. April 2022. Für die Umsetzung muss in den meisten Kantonen noch eine Rechtsgrundlage geschaffen werden.

Co-Partner

Partner