JEM-Projekt

Im Auftrag des Schweizerischen Turnverbandes (STV) führte man 2019 zum fünften Mal das Juniorinnen-EM-Projekt (JEM) der Rhythmischen Gymnastik durch. Die Europameisterschaften fanden vom 16. bis 19. Mai 2019 in Baku (AZE) statt.

Unter der Leitung der Bulgarin Aneliya Stancheva und mit technischer Unterstützung von Iliana Dineva, der Cheftrainerin und Nachwuchschefin RG, hatten die acht Gymnastinnen Axelle Amstutz, Dunja Djordjevic, Lena Gyöngy, Aleksandra Petrovic, Noëlle Wüthrich, Marija Zeller, Carina Lobnig und Anastasija Weder zehn Monate auf die EM in Baku hintrainiert. Die Schweizer Juniorinnengruppe konnte an der EM ihr Potential abrufen. Den Mehrkampf beendete sie auf Platz 9. Ausserdem qualifizierte sich die Gruppe für den Gerätefinal mit Band. Diesen beendeten sie auf dem achten Rang, womit die Zielsetzungen für das JEM-Projekt 2018/19 erfüllt wurden.

Die Selektion der Gymnastinnen für das nächste JEM-Projekt 2021 ist bereits angelaufen.

Projekt Juniorinnen-EM (JEM-Projekt) 

Im Zuge der Umstrukturierung der Rhythmischen Gymnastik in der Schweiz im Jahr 2009 hat der Schweizerische Turnverband (STV) das JEM-Projekt ins Leben gerufen. Das Ziel dieses Ausbildungsprojektes ist die Förderung der jungen Talente zwischen 13–15 Jahren, damit sie mit der Gruppe bereits auf internationalem Terrain Fuss fassen können.

Jeweils sechs bis acht selektionierte Gymnastinnen der verschiedenen Regionalen Leistungszentren (RLZ) der Schweiz bilden die Schweizer Juniorinnengruppe für die Juniorinnen-Europameisterschaften (JEM). Die Gymnastinnen trainieren an einem Standort zentral und siedeln drei bis vier Wochen vor der EM für eine optimale Wettkampfvorbereitung nach Magglingen um. In den Monaten vor der EM bestreitet das JEM-Team jeweils drei bis vier internationale Wettkämpfe im Ausland, um Erfahrungen sammeln zu können.

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