Siebter Rang im WM-Teamfinal

9. Oktober 2019

Den Schweizer Kunstturnern gelingt im Teamfinal vom Mittwoch, 9. Oktober 2019 an der WM in Stuttgart nicht mehr eine ganz so starke Leistung wie noch in der Qualifikation. Den Teamfinal beenden die Schweizer als Siebte mit 247,038 Punkten.

Es war nicht mehr der ganz so starke Auftritt der Schweizer wie noch in der Qualifikation vom Montag, den die Equipe am Mittwoch, 9. Oktober im Teamfinal gezeigt hat. Schaffte das Team zwei Tage zuvor noch souverän Rang sechs, so musste die Mannschaft im Teamfinal an der WM in Stuttgart mit dem siebten Schlussrang vorlieb nehmen.

Zwar begann der Wettkampf mit dem Startgerät Ringe für die Schweizer solide. Doch bereits am zweiten Gerät, dem Sprung, musste Pablo Brägger einen Übertritt bei der Landung in Kauf nehmen. Ebenfalls nicht ganz nach Wunsch verlief den Schweizern der Wettkampf am dritten Gerät, dem Barren. Mit 124,598 Punkten rangierten sie sich nach der Hälfte des Teamfinals dennoch auf dem sechsten Zwischenrang, vor der Ukraine und Taipei.

Sinnbildlich dafür, dass das Wettkampfglück an diesem Tag nicht immer auf der Seite der Schweizer liegen wollte, waren die Übungen am eigentlichen Schweizer Paradegerät, dem Reck. Nachdem Eddy Yusof einen Sturz in Kauf nehmen musste, gelang auch Pablo Bräggers Übung nicht ganz so, wie sich dies der Ostschweizer wohl vorgestellt hatte. Ganz im Gegenteil Oliver Hegi. Der Reck-Europameister von 2018 glänzte, was sich auch in seiner Note von 14,600 wiederspiegelte. Anstatt gegenüber der Konkurrenz weiter Boden gut zu machen, rutschten die Schweizer nach dem vierten Gerät auf den siebten Zwischenrang zurück.

Die Schweizer bewiesen aber Moral und turnten gleich im Anschluss am Boden wieder sehr souverän weiter. Sowohl Eddy Yusof als auch Pablo Brägger und Benjamin Gischard sorgten mit ihren Bodenübungen dafür, dass sich die Schweiz wieder auf den sechsten Zwischenrang zurück kämpfen konnte.

Obwohl die Schweizer zum Abschluss ihres Wettkampfes auch am Pauschenpferd eine gute Leistung zeigten, mussten sie sich in der Endabrechnung von den Athleten aus Taipei überholen lassen, was damit der siebte Schlussrang bedeutete. Dennoch können die Schweizer zufrieden sein mit ihren Leistungen. Mit etwas mehr Wettkampfglück wäre die Bestätigung des Qualifikationsresultat durchaus möglich gewesen. 

Den Weltmeister-Titel im Teamwettkampf der Männer geht an das Team aus Russland, vor China und Japan.

Text und Bild: Thomas Ditzler

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