Olympische Spiele im Sommer 2021

30. März 2020

Nun ist es offiziell: Die Olympischen Sommerspiele finden nicht wie geplant im kommenden Sommer in Tokio statt. Das Olympische Komitee hat am Dienstag, 24. März 2020 bekanntgegeben, die Spiele in Japan wegen der weltweit anhaltenden Corona-Pandemie auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die Spiele finden nun exakt ein Jahr nach dem ursprünglichen Termin statt.

Die Corona-Pandemie fordert einen weiteren sportlichen Grossanlass. Wie das Olympische Komitee am Dienstag, 24. März 2020 mitgeteilt hat, werden die geplanten Sommerspiele von Tokio 2020 auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Der Entscheid gab das IOC am Nachmittag bekannt, nachdem IOC-Präsident Thomas Bach und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe vorgängig eine Telefonkonferenz abgehalten hatten. In einer Mitteilung des IOC heisst es, dass «unter den gegenwärtigen Umständen und auf der Grundlage, der heute von der WHO vorgelegten Informationen die Spiele in Tokio auf einen Zeitpunkt nach 2020 verschoben werden müssen.» Man wolle damit die Gesundheit der Athleten, aller Beteiligten und der internationalen Gemeinschaft schützen, so weiter. Die Spiele werden exakt ein Jahr später als geplant durchgeführt (23. Juli bis 8. August 2021). Die Olympischen Sommerspiele waren eigentlich für die Zeitspanne vom 24. Juli bis 9. August geplant gewesen. Ebenfalls verschoben wurden die Paralympics. Sie finden neu vom 24. August bis 5. September 2021 statt (ursprünglich 25. August bis 6. September 2020). Es wurde jedoch vereinbart, dass die Spiele den Namen Olympische und Paralympische Spiele Tokio 2020 behalten werden. 

Mehr Gelassenheit für Turnende
Der internationale Turnverband (FIG) begrüsst seinerseits in einem Communiqué den Beschluss des IOC: «Diese Entscheidung wird es den Turnerinnen und Turnern ermöglichen, ihre Vorbereitung auf die Olympischen Spiele mit mehr Gelassenheit anzugehen.» Die FIG bekräftigt zudem, dass sie alles Notwendige tun werde, um den Veranstaltungskalender an die neuen Termine anzupassen.

Von der Verschiebung der Spiele sind auch die Kaderathleten des Schweizerischen Turnverbandes (STV) betroffen. Neben dem Kunstturn-Männerteam hat sich auch Giulia Steingruber, Bronzemedaillen-Gewinnerin von Rio de Janeiro 2016, bereits für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert.

Text: Thomas Ditzler

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