Benjamin Gischard verpasst EM-Medaille am Boden knapp

13. April 2019

Benjamin Gischard realisiert am Bodenfinal an den Wettkämpfen in Stettin sein bislang bestes EM-Resultat. Der Berner wird mit 14,500 Punkten sehr guter Vierter. Aufs Podest fehlen ihm 0,300 Punkte. Neuer Europameister am Boden ist Artur Dalaloyan aus Russland.

Benjamin Gischard verpasste eine EM-Medaille am Boden äusserst knapp. Der Berner belegte im Final vom Samstag, 13. April 2019 mit 14,500 Punkten den vierten Schlussrang. Der Berner, der erstmals an einer Kunstturn-EM in einem Bodenfinal stand, startete als dritter Turner in den Wettkampf in Stettin (POL). Ähnlich wie in der Qualifikation, als er mit einer Note von 14,800 Punkten bewertet wurde und als Qualifikations-Dritter den Sprung in den Final realisierte, gelang Gischard auch in jenem besagten Wettkampf eine sehr starke Darbietung. Zwar war seine Übung nicht ganz so perfekt wie noch am Mittwoch in der Qualifikation und dennoch konnte sich der Schweizer mit seiner Übung vom Samstag mehr als zufrieden geben. Einzig bei seinem Schlusselement, einer dreifachen Schraube musste Benjamin Gischard einen grösseren Ausfallschritt in Kauf nehmen. Ansonsten zeigte der Schweizer eine sehr sauber und flüssig geturnte Bodenübung, welche mit einer Note von 14,500 Punkten belohnt wurde. In einem hochkarätigen Bodenfinal fehlten dem Schweizer letztlich jene erwähnten 0,300 Punkte für den Sprung aufs Podest. Dennoch bedeutete dieser vierte Schlussrang das bislang beste EM-Einzelresultat für Benjamin Gischard seit seinem 6. Rang am Sprung an der EM 2016 in Bern. Die Goldmedaille sicherte sich indes der Russe Artur Dalaloyan mit einer Note von 15,100. Bereits am Sonntag steht Benjamin Gischard im Sprungfinal in Stettin wieder im Einsatz.

Text: Thomas Ditzler
Foto: Jasmin Schneebeli-Wochner

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