Schweizerischer Turnverband - STV

Lieben Sie die Schwerelosigkeit?

Haben Sie schon einmal das Gefühl von Schwerelosigkeit erlebt, auch wenn es nur für kurze Zeit ist? Trampolinturnen lässt Sie dieses Gefühl erleben und das ist wohl – neben vielen anderen – einer der Gründe der Begeisterung für diesen Sport. Trampolin ist eine lustbetonte, akrobatische Turnsportart, sehr bewegungsintensiv und fordert von jedem, der sie betreibt, ein gut entwickeltes, aber sehr wohl erlernbares Raum-, Zeit- und Lagegefühl und nicht zuletzt etwas Mut. Trampolinturnen ist sehr spektakulär und deshalb sowohl für die Aktiven wie Zuschauer attraktiv und faszinierend.

Welche Voraussetzungen sind dazu nötig? Trampolin kann von Frauen und Männern, jung und alt gleichermassen betrieben werden. Die meisten beginnen jedoch schon relativ früh, so etwa im Alter zwischen 7 bis 10 Jahren, was notwendig ist, wenn später höhere Leistungen angestrebt werden sollen. Es braucht ein regelmässiges und ausdauerndes Training bis ein junger Athlet die Grundschulung so sicher beherrscht, dass auch das Erlernen schwieriger Teile möglich ist. Aber auch «ältere» Turnerinnen und Turner haben durchaus die Chance, sehr weit zu kommen, wenn sie als Grundschule vorher verwandte Sportarten betrieben haben (z. B. Kunstturnen, Wasserspringen etc.).

Trampolinturnen allein macht jedoch noch keinen Meister. Ähnlich wie z. B. beim Kunstturnen müssen Kraft, Beweglichkeit, Dauerleistungsvermögen und Stehvermögen geschult werden.

Kraft: Nicht nur, um höher zu springen, sondern um eine einwandfreie Haltung auch bei schwierigen Übungsteilen beibehalten zu können. Kraft, und dies ist vor allem bei Kindern in dosiertem Masse wichtig, um das noch nicht gefestigte «Knochengerüst» durch Muskeln (=Haltung) zu stärken. Kraft, um sich in der Luft bewegen, drehen und schrauben zu können und nicht zuletzt auch, um eventuell missglückte Landungen ohne Beschwerden überstehen zu können.

Beweglichkeit: Um – erneut der Vergleich zum Kunstturnen – Haltungsformen wie Hocke, Bücke, Grätsche etc. optimal auszuführen. Beweglichkeit ist für die technisch richtige Ausführung eines Übungsteiles die wichtigste Voraussetzung, will man mit einem minimalen Radius eine optimale Rotations- oder Schraubenbewegung erreichen.

Dauerleistungsvermögen: Um möglichst lange bei grosser Konzentration sicher trainieren zu können, aber auch, um in einem Wettkampf dem enormen nervlichen Druck standhalten zu können.

Stehvermögen: Um eine Übung bis zum letzten Übungsteil absolut sicher durchzuturnen.

Dies alles erlernt man nicht auf dem Trampolin, sondern genau gleich wie in anderen Sportarten durch entsprechende Schulung am Boden, im Kraftraum und auch in der freien Natur.

Die heutigen Hochleistungsgeräte sind so elastisch, dass sich ein Spitzenturner ohne weiteres höher als acht Meter katapultieren kann. Eine normale Turnhalle ist für ihn also bereits zu klein. Der Anfänger muss jedoch keine Angst vor solchen Problemen haben. Für ihn genügt eine Normalturnhalle vollkommen.

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