Schweizerischer Turnverband - STV

EM Kunstturnen Frauen
12. bis 18. Mai 2014 in Sofia (Bul)

Titelverteidigung und EM-Bronze für Steingruber

Einmal Gold und einmal Bronze, Traum erfüllt!

Sonntag, 18. Mai. - Giulia Steingruber verteidigt an den Europameisterschaften Kunstturnen Frauen in Sofia (Bul) ihren Titel am Sprung und holt ausserdem noch die Bronzemedaille am Boden. Im Balkenfinal wurde sie wie schon in der Qualifikation Achte.

Der Sprungfinal avancierte zur Zitterpartie. Steingruber war schon als Zweite an der Reihe und ging nicht volles Risiko ein. «Das Warten auf die anderen sechs Turnerinnen war blanker Horror», sagte Giulia Steingruber in der Pressezone. Auch Cheftrainer Zoltan Jordanov hielt die Warterei kaum aus: «Es war stressig zu warten», sagte er danach ziemlich erleichtert. Sie zeigte ihren zweiten Sprung, den Jurtschenko nur mit einer Schraube (Schwierigkeitswert: 5,00). Dieser gelang ihr perfekt – 14,133 Punkte. Für den ersten Sprung, den Tschussowitina, hatte die Titelverteidigung eine Wertung von 15,200 erhalten, womit ein Schnitt von 14,666 Punkten herausschaute. Nach Steingruber  folgten noch einige Turnerinnen, denen durchaus zuzutrauen war, die Titelverteidigerin zu schlagen. Doch die Taktik ging auf. «Ich überlegte und dachte die ganze Nacht, im Bus zur Wettkampfhalle und in der Aufwärmhalle daran, welchen Sprung wir zeigen sollen. Nach dem Aufwärmen riet ich zur sicheren Variante, dem Jurtschenko mit ganzer Schraube», so Jordanov. Giulia Steingruber holt erneut Gold am Sprung und ist nach Moskau 2013 zum zweiten Mal Europameisterin. «The mission was go for gold! Und es ist einfacher einen Titel zu gewinnen als diesen zu verteidigen», so Jordanov.

Nach der Titelverteidigung trat Steingruber im Bodenfinal befreit auf. Mit einer schönen, sauberen Übung, in der sie alle Landungen auf den Punkt brachte, sicherte sich mit 14,500 Punkten EM-Bronze hinter Larissa Iordache und Vanessa Ferrari (beide Platz 1 mit 14,800). «Nebst dem Sprung ist der Boden eines meiner Lieblingsgeräte. Obwohl mir die Goldmedaille doch etwas mehr bedeutet, bin ich auf beide sehr stolz», kommentierte Steingruber.

Im Balkenfinal musste Steingruber nach dem Salto vorwärts gebückt das Gerät verlassen. Der Rest der Übung gelang ihr einwandfrei. Mit 13,200 Punkten beendete sie den Wettkampf auf Rang 8.

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Fotos: Stefan Wurzer

Guter sechster und siebter Rang für Schwarz und Grisetti

Sonntag, 18. Mai. - Am Sonntagmorgen, für die Gerätefinals der Juniorinnen, erschienen noch nicht so viele Zuschauer in der Arena Armeec in Sofia. Es ist der letzte Wettkampftag der Frauen-Europameisterschaft 2014. Im Stufenbarrenfinal der Juniorinnen war die Schweiz gleich zweimal vertreten. Einmal mit der Baslerin Anja Schwarz und der Tessinerin Giada Grisetti. Schwarz wurde Sechste und Grisetti belegte Rang 7. Gold ging an die Russin Daria Skrypnik.

Als Erste der beiden Schweizerinnen startete Grisetti. Sie turnte ihre Übung flüssig durch, benötige jedoch beim Abgang, um zum sicheren Stand zu gelangen, einen kleinen Ausfallschritt. «Ich bin sehr zufrieden mit meinen Leistungen und ich hatte heute ein besseres Gefühl als in der Qualifikation. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die ich noch optimieren muss», sagte Grisetti.
Turnkollegin Anja Schwarz zog ihre Übung ebenso flüssig durch – mit schönen Stalderelementen und einem sicheren Tsukahara am Ende.

Erstaunlich gelassen zeigten beide Novizinnen auch heute keine Spur von Nervosität und bewiesen bereits eine gute, mentale Stärke.

Resultate Stufenbarrenfinal
1. Daria Skrypnik (Russ) – 14,833 (6,3)
2. Angelina Melnikova (Russ) – 14,766 (6,1)
3. Maike Enderle (De) – 14,500 (6,1)
4. Tabea Alt (De) – 14,066 (5,9)
5. Elissa Downie (Gb) – 13,800 (5,3)
6. Anja Schwarz (Sz) – 13,733 (5,2)
7. Giada Grisetti (Sz) – 13,433 (5,3)
8. Loan His (Fr) – 13,366 (5,5)

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Fotos: Stefan Wurzer

Guter achter Mannschaftsrang für die Schweizerinnen

Ilaria Käslin fiebert mit!

Die Schweizer Starterinnen konnten heute im Teamfinal an den Europameisterschaften in Sofia (Bul) ihre ausgezeichnete Leistung vom Qualifikationswettkampf (Rang 6) leider nicht abrufen und erreichen den guten achten Rang. Gold geht an Rumänien (172,754 Punkte). Silber holt sich die Mannschaft aus Grossbritannien (170,663 Punkte) vor den Russen, die sich mit 169,329 Punkten den letzten Podestplatz sichern.

Mit 160,397 Punkten fällt das Schweizer Team mit Steingruber, Käslin, Mülhauser, Schulte und Siegenthaler in der Teamwertung – im Vergleich zur Qualifikation (163,663 Punkte) – zwei Ränge zurück. Enttäuscht vom heutigen Tag zeigen sich die Turnerinnen und Cheftrainer Zoltan Jordanov. «Ich kam heute einfach nicht in die Gänge. Dabei lief das Vorbereitungstraining sehr gut und ich fühlte mich fit – es tut mir für die ganze Mannschaft leid », sagte die sichtlich enttäuschte Steingruber.

Nach dem die Quali so gut lief, erhoffte sich das gesamte Team den sechsten Rang halten zu können. Dennoch haben die Turnerinnen das gesetzte Ziel, mindestens Rang 8 zu erreichen, erfolgreich gemeistert. Insgesamt eine sehr starke Vorstellung der Frauen, die für die Team-Europameisterschaften in Bern 2016 gute Vorarbeit leistete. Denn mit dem erreichten achten Rang, wird die nächste Schweizer Mannschaft in Bern, in der letzten und einer der stärksten Subdivisionen mit am Start sein.

Zum Wettkampf
Am Balken startete Ilaria Käslin als Erste und zeigte einen sensationellen guten Auftakt und verbesserte ihre Note (14,100 Punkte) zur Qualifikation (13,966). Giulia Steingruber und Stefanie Siegenthaler hingegen verzeichneten zwei Absteiger. Was für die Schweiz nach dem ersten Gerätedurchgang Rang 8 bedeutete.

Weiter ging es dann am Boden. Während Käslin und Schulte gelungene Übungen zeigten, verfolgte Giulia Steingruber  das Pech. Bei der letzten Bahn kann sie den Doppelsalto gebückt nicht stehen und stürzte auf die Hände. Weiter zeigte Steingruber heute, um wohl für den Gerätefinal von Morgen bei Kräften zu bleiben, nicht die vollumfängliche Übung (Doppelsalto gestreckt, Doppelsalto gehockt). Das Schweizer Team bleibt weiter auf Rang 8 stehen.

Mit den zwei Jurtschenko mit Schraube (Schulte und Mülhauser) und dem Tschussowitina von Steingruber erreichten die Schweizerinnen im dritten Durchgang den ausgezeichneten sechsten Platz. Doch trotz den drei schönen Stufenbarrenübungen zum Schluss und höheren Bewertungen im Final, konnten die Turnerinnen ihr Traumresultat nicht halten und mussten sich mit Rang 8 an den diesjährigen Europameisterschaften geschlagen geben.

Rang 10 und 11 für die Juniorinnen im Mehrkampffinal

Giada Grisetti an ihrem Lieblingsgerät

Anja Schwarz: die zukünftige Barrenspezialistin?

Freitag, 16. Mai. - Im Mehrkampffinal der Juniorinnen an den Europameisterschaften in Sofia (Bul) steigerten Giada Grisetti und Anja Schwarz ihre Leistungen, im Vergleich zur Qualifikation, um rund 1,5 Punkte. Giada Grisetti erreichte mit 53,383 Punkten den ausgezeichneten 10. Rang, direkt gefolgt von Anja Schwarz mit Rang 11, 52,798 Punkte.

Bis auf die Stufenbarrenübung von Anja Schwarz, welche im Quali-Wettkampf die höhere Note war, erhielten beide Turnerinnen im Mehrkampffinal an allen anderen Geräten eine bessere Wertung. Auch der Zitterbalken war seinem Namen heute nicht gerecht. Ausser ein paar Wacklern turnten die Schweizerinnen sehr schöne und vor allem sturzfreie Übungen.

Weiter turnte Anja Schwarz eine sehr gute Bodenübung mit schön gestandenen Landungen – aber noch mit einem etwas zu geringen Schwierigkeitswert. Auch am Sprung mit dem Jurtschenko kam Schwarz perfekt zum Stand. Grisetti hingegen musste beim Jurtschenko mit Schraube einen Ausfallschritt in Kauf nehmen.

Von Nervosität war bei den jungen Turnerinnen heute nicht viel zu sehen. «In der Qualifikation war ich viel nervöser, da ich es unbedingt in den Mehrkampffinal schaffen wollte», erklärte Anja Schwarz gelassen. Bei Giada Grisetti, welche am Balken angefangen hatte, legte sich die Nervosität nach dem Startgerät.

Nun gilt es sich für den Barrenfinal vom Sonntagmorgen vorzubereiten, wo wiederum Grisetti und Schwarz vertreten sind. Für die Zukunft sind sich beide einig und möchten sich bestmöglich als Mehrkämpferinnen spezialisieren. Im Fokus von Anja Schwarz steht auch der Stufenbarren. Als Gerätespezialistin möchte sie sich auch gerne in dieser Disziplin behaupten.

Mit vier Startplätzen im Final

Team Schweiz mit Trainerschaft und Physio

Donnerstag, 15. Mai. – Am EM-Qualifikationswettkampf der Elite-Turnerinnen erreichte das Schweizer Team mit Giulia Steingruber, Ilaria Käslin, Laura Schulte, Nadia Mülhauser und Stefanie Siegenthaler den hervorragenden 6. Rang und qualifiziert sich somit für den Teamfinal vom Samstag, 17. Mai. Weiter qualifizierte sich Giulia Steingruber gleichzeitig für den Sprung-, Boden- und Balkenfinal (Sprung Rang 1, Boden Rang 3, Balken Rang 8).

Mit den heutigen gezeigten Leistungen kommen die Schweizer Kunstturnerinnen den gesetzten Zielen des Schweizerischen Turnverbandes, Team-Rang 8, eine Medaille und ein Diplom, zum Greifen nahe. Mit Rang 6 kann sich das Schweizer Elite Team mehr als zufrieden zeigen! «Ich bin stolz auf meine Mannschaft», sagte Team-Captain Giulia Steingruber nach dem Wettkampf. «Unser Selbstbewusstsein war heute gross und wir sind euphorisch auf den Teamfinal vom Samstag », fügte Mülhauser hinzu.
In Bezug auf die erreichten Gerätefinals meinte Steingruber: «Mein Ziel war, mich für den Sprung-  und Bodenfinal zu qualifizieren. Ich wollte am Boden heute unbedingt die volle Übung turnen, weil ich auch den Bodenfinal gezielt anstrebte. Ich bin froh, dass ich mich durchsetzen konnte und ich  Zoltan von meinem Vorhaben überzeugte», schmunzelte Steingruber. Dass sie sich wo möglich auch für den Balkenfinal qualifizieren könnte, daran mochte sie zum Zeitpunkt nach dem Wettkampf noch nicht denken. Für die Tessinerin Ilaria Käslin hingegen ging der Wunsch im Balkenfinal mit dabei zu sein nicht in Erfüllung. Zieht man unter anderem, die 0,100 Strafpunkte der Zeitüberschreitung von einer Sekunde ab, hätte Käslin eventuell noch die Chancen gehabt vorne mitzumischen – schade!

Über den Wettkampf
In der zweiten Subdivision am Start beginnt das Schweizer Team am zweiten EM-Tag ihren Durchgang am Balken. Stefanie Siegenthaler ist als Erste an der Reihe. «Ich war sehr nervös », meinte die junge Turnerin, die nicht ganz fehlerfrei durchturnte. Nach dem doppelten Mennicelli in den Spreizsalto geht sie unfreiwillig vom Gerät. Turnte ansonsten eine schöne Übung. Als Nächste folgte Ilaria Käslin, welche eine sehr schöne und elegante Übung zeigte, aber vor allem auch sehr gefasst ihr Können bewies. «Ich war froh am Balken zu beginnen. So ist das Schlimmste bereits am Anfang vorbei », sagte Käslin lachend. Giulia Steingruber setzte zum Schluss noch das Tüpfelchen auf das «i», obwohl sie nach dem Seitwärtssalto beinahe vom Gerät gehen musste. 

Am Boden gab es ausser ein paar kleinen Unsauberkeiten nichts zu bemängeln. Alle drei Turnerinnen, Ilaria Käslin, Laura Schulte und Giulia Steingruber zeigten sehenswerte Übungen mit einer bemerklich schönen Ausstrahlung! Mit dem zweiten Gerät wurde das Schweizer Team vermehrt angefeuert und es gab viel Applaus – auch andere Nationen unterstützten die Mannschaft tatkräftig.

Mit dem Ziel ins Sprungfinal zu gelangen, war Steingruber die einzige des Schweizer Teams, welche zwei Sprünge zeigte. Der Tschussowitina turnte  sie wie gewohnt in schönster Ausführung und hatte in der zweiten Flugphase genügend zeit für die eineinhalb Schrauben. Ihr zweiter Sprung war der Jurtschenko mit Schraube. Bockstill gestanden zeigte Ilaria Käslin, wie Steingruber, ebenso den Jurtschenko mit Schraube. So auch Laura Schulte, die hingegen ein kleiner Hüpfer brauchte, um zum sicheren Stand zu gelangen.

Zum Schluss zeigten am Stufenbarren Nadia Mülhauser, Ilaria Käslin und Giulia Steingruber einen kleinen krönenden Abschluss. Steingruber turnte einen hohen Gienger sowie den Khorkina-Flieger, musste aber nach dem Abgang zwei kleine Schritte zum Stand machen. Nadia Mülhauser startete gut, musste jedoch mit einer eingebauten Kippe improvisieren.
Das vierte Schweizer-Mitglied am Stufenbarren war Annelore Gitteau. Sie hatte heute als D-2 Kampfrichterin die Aufgabe, die Athletinnen in ihren turnerischen Schwierigkeitswerten zu benoten.


Qualifikationstag und Team-Final der Juniorinnen

Ausgezeichneter achter Rang in Sofia der Juniorinnen-Mannschaft. Foto: Stefan Wurzer

Mittwoch, 14. Mai. - Der erste EM-Tag in Sofia (Bul) endete bei den Juniorinnen mit grossem Erfolg. Nebst dem ausgezeichneten achten Rang in der Teamwertung qualifizierten sich Giada Grisetti und Anja Schwarz für den Mehrkampf- und Stufenbarren-Final.

Mit Rang 17 (Grisetti) und Rang 19 (Schwarz) erreichten die beiden Novizinnen im Qualifikationswettkampf den Mehrkampffinal der besten 24 vom Freitag, 16. Mai. Weiter gehören beide Turnerinnen am Sonntag zu den besten Acht im Stufenbarren-Final.

Das Schweizer Juniorinnen Team, Giada Grisetti, Anja Schwarz, Gaia Nesurini, Thea Brogli und Rebekka Schuster leistete am heutigen Teamfinal-Tag grosses! Obwohl am Balken zwei Stürze in die Teamwertung kamen, turnten die Athletinnen schöne und sichere Übungen und klassierten sich nach ihrem Durchgang  (3. Subdivision)  hinter Belgien (160,029 Punkte) auf Rang 2 (155,503 Punkte). Nach der vierten und letzten Division, mit starken Gegnern wie Russland, Rumänien, Grossbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien änderte sich die Schlussrangliste und die Schweiz erreichte am Ende den hervorragenden achten Rang.

Der Auftakt am Boden machte Gaia Nesurini. Sie turnte ihre Übung sauber durch und beendete diese mit einem gestreckten Salto mit Doppelschraube.  Anja Schwarz ist die zweite Starterin im Team. Übertrat jedoch nach dem Doppelsalto rückwärts in der ersten Bahn mit beiden Füssen und musste die rote Flagge, sprich Dreizehntelpunkte Abzug in Kauf nehmen. Trotz der zum Schluss sauber ausgeführten Doppelschraube rückwärts kam ihre Note nicht in die Teamwertung.

Entweder Jurtschenko  gestreckt oder Jurtschenko  mit ganzer Schraube hiess es am Sprung – und somit schlägt sich die Schweiz gut durch, auch wenn die Sprünge vom Schwierigkeitswert her nicht so hoch sind. Vergleicht man die Juniorinnen Präferenzen mit der Elite, könnte man beinahe denken es folgt ein neuer Trend im Schweizer Frauen Kunstturnen. Denn am stärksten zeigten sich die Mädchen am Stufenbarren. Nachdem Anja Schwarz zum Schluss den Tsukahara schön gestanden hatte, erhielt sie 13,666 Punkte. Nennenswert ist aber auch die Note von Giada Grisetti. Sie erhielt für ihre Übung 13,508 Punkte und qualifizierte sich ebenso für den Stufenbarrenfinal. Die Note von Thea Brogli, 12,566 Punkte, ergänzte die Teamwertung am Barren.

Der Balken als letztes Gerät war im Vergleich zu den anderen drei Durchgängen etwas enttäuschend. Bis auf Anja Schwarz,  welche es schaffte, sich nach dem Seitwärtssalto noch oben zu halten, stürzten die anderen drei Athletinnen.
Nicolas Gitteau, Cheftrainer Nachwuchs und Monia Marazzi, Trainerin, sind  sehr zufrieden mit den Leistungen der Turnerinnen. «Obwohl der Balken zum Schluss besser hätte sein können, sind wir super zufrieden und sind stolz, auf die geleistete Arbeit », sagte Nicolas Gitteau nach dem Wettkampf. «Dies ist auch der Erfolg einer guten Zusammenarbeit mit allen Trainingszentren», fügte Gitteau hinzu. «Gemeinsam sind wir ein grossartiges, starkes aber sicher auch ein kämpferisches Team. Von den Fehlern, wie zum Beispiel am Balken lernen wir und sammeln unsere Erfahrungen», kommentierte Monia Marazzi.

Einsätze der Schweizerinnen

13. Mai 2014. - Giulia Steingruber, Ilaria Käslin, Nadia Mülhauser, Stefanie Siegenthaler und Laura Schulte kommen wie folgt zum Einsatz:

Balken: Giulia Steingruber/Ilaria Käslin/Stefanie Siegenthaler
Boden: Giulia Steingruber/Ilaria Käslin/Laura Schulte
Sprung: Giulia Steingruber/Ilaria Käslin/Laura Schulte
Stufenbarren: Giulia Steingruber/Ilaria Käslin/Nadia Mülhauser 

Bei den Seniorinnen gibt es im Gegensatz zu den Juniorinnen kein Streichresultat. Es dürfen pro Gerät nur drei Turnerinnen eingesetzt werden – Modus 5-3-3.

Podiumstraining: Juniorinnen und Elite gut gestartet

Dienstag, 13. Mai 2014. - An den 30. Europameisterschaften der Frauen, welche vom 12. bis 18. Mai in Sofia (Bul) stattfinden, schnupperten die Juniorinnen Gaia Nesurini (15), Thea Brogli (14), Giada Grisetti (14), Anja Schwarz (14) und Rebekka Schuster (14) gestern während des Podiumtrainings zum ersten Mal EM-Luft.

Nicolas Gitteau, Cheftrainer Nachwuchs, ist sehr zufrieden mit dem Podiumstraining der Juniorinnen. «Die grösste Angewöhnung braucht man sicherlich am Boden und Sprung», sagte er. Viel Podiumserfahrung haben die Schweizer Athletinnen nicht. Die einzige Übungsmöglichkeit, sprich Premiere auf dem Podium, anerbot sich im November 2013 am «Open Massilia» in Frankreich.

Die fünf Mädchen, welche erst seit Januar 2014 im ersten Juniorinnenjahr sind, haben grosse Fortschritte gemacht und zählen an der EM zum jüngsten Team überhaupt. Vor der Abreise nach Bulgarien trainierte das gesamte Team für zwei Wochen in Magglingen und stellte dort  bestmöglich die EM-Wettkampf-Woche nach, um sich so optimal vorzubereiten. Ziel ist, sich unter die Top-10-Nationen zu turnen.

Es bleibt spannend – die Elite ist bereit
Wie auch an der Team-EM 2010 in Birmingham (Eng) und 2012 in Brüssel (Bel), startete heute in Sofia die Kunstturn-Elite im Podiumstraining wiederum am Balken! Cheftrainer Zoltan Jordanov zeigte sich mit den Leistungen zufrieden. War sich zum Ende des Trainings noch nicht schlüssig, wer wo zum Einsatz kommt. Bis auf Giulia Steingruber und Ilaria Käslin, beide werden an allen Geräten vertreten sein.

Die definierte Zielsetzung des STV für die Elite-Mannschaft lautet, mindestens Rang 8 zu erreichen. Zu den Team-Rivalen der Schweizerinnen zählen unter anderem Holland, Belgien, Spanien, Frankreich und Deutschland, aber auch Polen kann eine Überraschung sein.

Podiumstraining Juniorinnen

Podiumstraining Juniorinnen

Podiuimstraining Juniorinnen

Podiumstraining Juniorinnen

Podiumstraining Juniorinnen

Podiumstraining Elite, Giulia Steingruber

Podiumstraining Elite, Stefanie Siegenthaler

Podiumstraining Elite, Giulia Steingruber

Podiumstraining Elite, Laura Schulte

Podiumstraining Elite, Stefanie Siegenthaler

Podiumstraining Elite, Ilaria Käslin

Wir helfen auch anderen...Physiotherapeutin D. Vrugt im Einsatz

Podiumstraining: Nicolas Gitteau und Anja Schwarz

Podiumstraining Juniorinnen

Juniorinnen Trainerschaft: Nicolas Gitteau und Monia Marazzi

Podiumstraining Juniorinnen

Podiumstraining Juniorinnen, Anja Schwarz

Podiumstraining Juniorinnen

Podiumstraining Juniorinnen

Podiumstraining Juniorinnen, Anja Schwarz

Fotos: Stefan Wurzer

Schweizer Delegation

In den geraden Jahren finden bei der Elite an den Europameisterschaften der Mannschaftswettkampf und die Gerätefinals statt. Es gibt keine Einzelmehrkampf-Wertung. Das Team besteht aus fünf Turnerinnen, wobei pro Gerät drei eingesetzt werden können (kein Streichresultat).
Der Schweizerische Turnverband hat sich für diese Europameisterschaften bei den Frauen eine Medaille und ein Diplom im Gerätewettkampf zum Ziel gesetzt. Mit dem Team wird der achte Rang angestrebt.

Die Juniorinnen-Europameisterschaften finden nur alle zwei Jahre statt. Das Juniorinnen-Team besteht aus fünf Athletinnen. Vier können pro Gerät eingesetzt werden, drei Resultate zählen für das Mannschaftsergebnis (ein Streichresultat).
Das Juniorinnen-Team soll sich unter die Top-10-Nationen turnen und im Mehrkampf mindestens einen Top-20-Rang erreichen. An den Geräten wird ein Top-15-Rang erwartet. Wir drücken den Schweizerinnen die Daumen.  

Team Elite

  • Giulia Steingruber (20), Gossau SG, TZ Fürstenland/TV Gossau
  • Ilaria Käslin (17), Sagno TI, SFG Chiasso
  • Laura Schulte (17), Stein AG, Kutu Stein-Fricktal
  • Nadia Mülhauser (18), Düdingen, SVKT Wünnewil
  • Stefanie Siegenthaler (16), Bertschikon, TV Hinwil

Cheftrainer: Zoltan Jordanov
Trainerin: Sznezsana Jordanov und Desislava Bürgi

Team Juniorinnen

  • Gaia Nesurini (15), Gnosca TI - RLZ Tessin, SFG Bellinzona
  • Thea Brogli (14), Riazzino TI - RLZ Tessin, SFG Giubiasco
  • Giada Grisetti (14), Giubiasco TI - RLZ Tessin, SFG Giubiasco
  • Anja Schwarz (14), Gelterkinden BL - RLZ Liestal, Regio Basel
  • Rebekka Schuster (14), Köniz BE - RLZ Bern, BTV Bern

Chef Nachwuchs: Nicolas Gitteau
Trainerin: Monia Marazzi

Kampfrichterinnen

  • Annelore Gitteau
  • Martina Castelletti
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