Schweizerischer Turnverband - STV

Faustball: EM-Final-Traum geplatzt

06.08.18 01:15

Die Schweizer U21-Männer-Nationalmannschaft zeigte am Freitag/Samstag, 3./4. August 2018, an der Faustball-Heim-EM in Jona drei starke Auftritte. Sie konnte die favorisierten Teams aus Deutschland und Österreich fordern. Zu mehr reichte es nicht. Für die Finalqualifikation fehlte wenig.

«Dominik Rhyn (FB Neuendorf)
punktete regelmässig.»

Die Schweizer U21-Faustball-Männer hatten sich vor der Heim-EM in Jona das Erreichen des Finals als Ziel vorgenommen. Ein ehrgeiziges Ziel. Auf dem Papier waren Deutschland und Österreich stärker einzustufen als die Gastgeber. Die Schweizer starteten fulminant. Mit einem hart erkämpften 3:2-Sieg gegen Österreich ging es los. «Wir haben im Angriff stark gespielt und konnten Druck entwickeln. Im dritten Satz hatten wir eine kleine Baisse, ansonsten war es eine gute Leistung», freute sich Yannick Signer (Trainer).

2:0-Satzführung reicht nicht
Mit viel Selbstvertrauen gingen die Schweizer das zweite Vorrundenspiel an: gegen Europameister Deutschland. Die ersten beiden Sätze gingen mit 11:8 und 11:7 an die Schweiz. Kommt es zur Sensation? Direkte EM-CH-Finalqualifikation? Deutschland gab sich nicht geschlagen. Die Titelfavoriten kämpften sich zurück: Satzausgleich.

Die Schweizer erwischten im fünften und entscheidenden Durchgang den besseren Start. Der schöne Vorsprung war von kurzer Dauer. Die Deutschen verbuchten sieben Punkte in Serie. Die Schweiz kam nochmals heran. Kurz darauf erspielte sich Deutschland Matchbälle. Zwei wehrte die Schweiz ab, den dritten nicht mehr. «Die Niederlage ist bitter. Wir haben phasenweise grossartigen Faustballsport gezeigt», so Signer.

Es sollte nicht sein
Nur wenige Minuten nach dem schmerzhaften 2:3 gegen Europameister Deutschland stand das zweite Kräftemessen mit Österreich auf dem Programm. Auf den Sieger wartete am Samstag Deutschland im EM-Endspiel. Es sollte nicht sein. Österreich schlug die Schweiz mit 3:1. Damit mussten sich die Schweizer mit dem dritten Rang zufrieden geben. «Dass wir den Final vor eigenem Publikum verpasst haben, ist unschön», so Signer und weiter: «Wir waren näher dran als in den letzten beiden Jahren. Im nächsten Jahr nehmen wir wieder einen Final-Anlauf.»

PD/Swiss Faustball/adabt: fri.

Mehr Infos: www.swiss-faustball.ch.

 

 

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